Yearly Archives: 2015

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Fahrgastverband stellt sich vor bei mhoch3

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In mhoch3 stellt Ditmar Pauke vom Offenen Kanal Magdeburg ausführlich unseren neuen Fahrgastverband vor. Zu Wort kommen alle Vorstandmitglieder und wir haben Gelegenheit, ein wenig mehr zu unseren Zielen und Plänen zu erzählen.


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OB TRÜMPER verspricht Besserung bei der MVB

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Am Ende des alten Jahres 2015 blickt Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper im Gespräch mit dem Offenen Kanal zurück auf positive und negative Entwicklungen in Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt.

[embedyt] http://www.youtube.com/watch?v=t-mr3dg_ff0[/embedyt]

Auch das Thema MVB kommt dabei nicht zu kurz. Der Oberbürgermeister stellt tatsächlich die Einstelleung neuer Fahrer in Aussicht.
Die Fragen stellten Ditmar Pauke und Helge Hinze.


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Antrittsbesuch bei der Stadt

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Dr Dieter Scheidemann

Kurz vor Weihnachten konnten wir einen ersten Gesprächstermin mit Herrn Dr. Dieter Scheidemann wahrnehmen.  Dr. Scheidemann ist Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr und zugleich einer der Aufsichtsrats-vorsitzenden bei den MVB.

Im Gespräch haben wir die Ziele und Inhalte unserer Arbeit erläutert und auch dargestellt, wo wir als Interessenvertretung der Fahrgäste in den nächsten Monaten Schwerpunkte setzen werden. Hierbei ging es nicht nur um die aktuellen Probleme der MVB, sondern auch um mittel- und langfristig anstehende Entwicklungen im planerischen Bereich der Stadt und seines Verkehrs.

Dabei haben wir auch auf die sich abzeichnenden Veränderungen im Nutzerverhalten verschiedener Altersgruppen hingewiesen. Vor allem für die jüngere, urbane Generation haben Führerschein und eigenes Auto lange nicht mehr die Bedeutung und Wichtigkeit früherer Tage. Stattdessen rücken andere mobile Konzepte immer stärker in den Vordergrund. Dies erklärt auch den Erfolg von Carsharing in Kombination mit einem attraktiven Öffentlichen Verkehr. Dr. Scheidemann bestätigte diesen Trend für Magdeburg, mit Blick auf eine sinkende Zahl an neu angemeldeten Autos bei leicht steigender Einwohnerzahl.

Im gegenseitigen Austausch ging es darum, auszuloten wie und wo wir uns als Fahrgastverband Magdeburg einbringen können.

Hinsichtlich der aktuellen Probleme der MVB bezüglich der indiskutablen Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit, bestand Einigkeit darüber, dass dies ein nicht akzeptabler Zustand ist. Ob hier die nunmehr in Aussicht gestellten zehn neuen Fahrerstellen, den gewünschten Erfolg bringen bleibt abzuwarten.

Unserer Meinung nach kann dies nur ein erster Schritt sein. Denn es wurde ja nicht nur der Personalbestand (Fahrer) der MVB  ausgedünnt sondern auch die eingesetzte Technik nicht unerheblich reduziert. Kurz: wir als Fahrgastverband sind der Überzeugung, dass es schlicht zuwenig Straßenbahnen und Busse gibt, um Ausfälle zu kompensieren und Schienenersatzverkehr zu gewährleisten.

Auf Grund der knapp bemessenen Zeit und des doch sehr vollen Terminkalenders von Herrn Dr. Scheidemann, konnte vieles nur kurz und knapp angeschnitten werden. Es wurde sich darauf verständigt, sich im Februar 2016 zu einen weiteren zusammen zu setzen und den ersten Dialog fortzuführen.


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Symbolbild Neue Ansagen helfen dabei den Überblick zu bewahren

Presseerklärung: Erneut massive Ausfälle

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Erneut massive Ausfälle von Straßenbahnen bei der MVB

Zu Beginn dieser Adventswoche haben die Magdeburger Verkehrsbetriebe mit massiven Ausfällen bei Straßenbahnen und Bussen auf Grund von Personalmangel für erheblichen Unmut bei Ihren Fahrgästen gesorgt.

Allein am Montag, 30.11.2016 sind 120 Straßenbahnfahrten ausgefallen. Bis zu Beginn der Unfallserie gegen 16:30 Uhr wurden bereits über 100 Ausfälle auf nahezu allen Linien verzeichnet, so dass zumindest bis zu diesem Zeitpunkt kein Zusammenhang zwischen den Ausfällen und dem Unfallereignis hergestellt werden kann.

Am Dienstag, 01.12.2015 gab es erneut Ausfälle bei den Straßenbahnen im dreistelligen Bereich. Über 110 ausgefallene Straßenbahnen wurden an diesem Tag durch ein Team vom Fahrgastverband Magdeburg protokolliert. Auch auf den Buslinien gab es an beiden Tagen zahlreiche Ausfälle. Diese wurden jedoch nicht so detailliert analysiert.

In mehreren Anrufen und E-Mails berichteten Fahrgäste dem Fahrgastverband von überfüllten Straßenbahnen als Folge der Ausfälle. Eltern mit Kinderwagen und Rollstuhlfahrer mussten an den Haltestellen zurückbleiben. Der Fahrgastwechsel verzögerte sich erheblich, in einigen Fällen mussten die Straßenbahnen wegen Überfüllung aus Sicherheitsgründen sogar ihre Geschwindigkeit deutlich reduzieren. Beides führte zu zusätzlichen Verspätungen.

„In anderen Städten verdichten die Verkehrsbetriebe in der Adventszeit ihr Angebot um die zahlreichen Besucher der Weihnachtsmärkte in die Innenstädte zu befördern, in Magdeburg passiert das Gegenteil.“ sagt Tom Bruchholz, Vorsitzender des Fahrgastverbandes. „Wenn es der MVB über Monate nicht gelingt, einen Teil ihrer Leistung zu erbringen, müssen Politik und Verwaltung an dieser Stelle ihre Verantwortung wahrnehmen und den Verkehrsbetrieben angemessene Voraussetzungen zur Verfügung stellen.“ ergänzt er.

Daniela Kreissl, stellvertretende Vorsitzende ergänzt: „Die Fahrgäste erwarten für ihre im Voraus erworbenen Fahrkarten einen angemessenen Service. Die hohe Zahl von Ausfällen ist für eine Landeshauptstadt nicht akzeptabel und hinterlässt nicht nur bei Besuchern unserer Stadt ein Schlechtes Bild.“

Der Fahrgastverband Magdeburg hatte sich im Oktober 2015 gegründet, nach dem es in den Monaten davor von vielen Fahrgästen der MVB zahlreiche Beschwerden und erhebliche Unzufriedenheiten vor allem in Bezug auf Ausfälle von Straßenbahnen und Bussen gab. Der Verein befindet sich derzeit in Eintragung beim Vereinsregister in Stendal.

Eine unvollständige Aufstellung der Ausfälle findet sich hier: PM-Ausfälle-02-12-2015


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Sitzung der AG Menschen mit Behinderung

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Blindenstock
Am 26. 11.2015 hat eine unserer Vertreterinnen zum ersten Mal an der Sitzung der AG Menschen mit Behinderung im Rathaus teilgenommen. Es war für uns eine sehr informative Veranstaltung. Wir haben aus 1. Hand gehört, mit welchen Problemen die Menschen im täglichen Umgang u.a. mit der MVB konfrontiert werden.

Desweiteren war fest zu stellen, welche Bekanntheit der Fahrgastverband Magdeburg bereits erreicht hat, ebenso durchweg eine sehr positive Resonanz und die geäußerte Hoffnung, dass wir alle gemeinsam etwas bewegen können. Die MVB wurde durch Herrn Bartsch vertreten, der einige Anfragen, die eine Verbesserung für Menschen mit Behinderung bedeuten würde, ablehnend beantwortete, da es nicht vorgesehen und kein Standard für Magdeburg sei.


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Wir treffen uns regelmässig in den Stadtteilen zum Fahrgast-Stammtisch.

1. Fahrgast-Stammtisch in der Feuerwache

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Am 25. November 2015 fand der erste Fahrgast-Stammtisch in der Feuerwache und somit auch ein reger Erfahrungsaustausch zwischen interessierten Bürgern, MVB-Nutzern und Mitgliedern des Vorstandes des Fahrgastverbandes Magdeburg statt.

Schnell und ohne Umwege kam es nach einer kurzen Vorstellung der Anwesenden zu einer regen und interessanten Diskussion. Alle Anwesenden konnten von mehr oder weniger positiven – allerdings eher von negativen- Erfahrungen bei der Nutzung des Angebotes der MVB in Magdeburg berichten.  So wurden nicht nur Verspätungen,  Ausfälle, verpasste Anschlussverbindungen bei Bussen und Straßenbahnen genannt , nein auch die verkehrliche Anbindung von einzelnen Stadtteilen wie  Rothensee, Stadtfeld Ost/West,  Cracau, Randau und Calenberge wurde angesprochen und als unbefriedigend eingeschätzt.

Ein Fahrtakt von 20 Minuten nicht nur auf der Strecke nach Rothensee wurde genauso bemängelt, wie der 15-Minuten-Takt in den Ferien kritisiert.

Unter den Teilnehmer der Veranstaltung waren auch zwei schulpflichtige Kinder, welche ihre Erlebnisse auf der täglichen Fahrt zur Schule schilderten. So kommt es immer wieder vor, dass sie als wartende Fahrgäste von Busfahrern übersehen werden und der Bus einfach an der Haltestelle vorbeifährt. Das ist dann natürlich für die Kinder sehr misslich. Zwar pünktlich losgegangen, der Bus hat nicht angehalten, die Anschlussbahn verpasst und prompt zu spät zur Schule gekommen. Und das dann auch noch vollgepackt (bekanntlich macht bei Schülern der Schulranzen schnell das Gewicht eines Drittels bis Viertels des eigenen Körpergewichtes aus).

Neben der Kritik an den Ausfällen und Verspätungen, war der größte Kritikpunkt die Kommunikation der MVB gegenüber Ihren Fahrgästen, besonders die nicht nachvollziehbaren Aussagen über Zuverlässigkeits- und Pünktlichkeitsgrad der Busse und Bahnen. Es kommt bei den Fahrgästen der Verdacht auf, dass geäußerte Kritik zwar vermeintlich zur Kenntnis genommen wird, aber ein wirkliches Interesse der MVB an einem Abstellen der Mängel nicht besteht. Als regelrecht dreist werden manche Aussagen vom Servicepersonal empfunden. Ein Besucher des Stammtisches etwa wurde mit folgendem Spruch abgefertigt: „So dumm kann man doch gar nicht sein, dreißig Minuten an der Haltestelle zu stehen und auf die Bahn oder Bus zu warten, und sich nicht zu Fuß fortzubewegen“. Ein anwesender Gast brachte es recht gut auf den Punkt …Man fühlt sich bei der MVB oft nicht als „Kunde“ sondern mehr als „Beförderungsfall“!!!

Auch wurde in der Runde die Frage aufgeworfen, wie der Fahrgastverband es bewerkstelligen möchte, etwas zu ändern an den aufgeworfenen Problemen mit der MVB? Hier sind wir im Moment dabei nicht nur mit den GWA (Arbeitsgruppen Gemeinwesenarbeit) Kontakt aufzunehmen, sondern auch mit den vorhandenen  Interessengemeinschaften und Verbänden in den Stadtteilen. Zudem wird der Kontakt zu den einzelnen Stadtratsfraktionen und dem Aufsichtsratsvorsitzenden der MVB sowie der Geschäftsführung der MVB gesucht.

Im Ergebnis unseres 1. Stammtisches konnten wir auch unsere ersten unterstützenden Mitglieder begrüßen. Wir danken dem Team des Podium Aller Kleinen Künste e.V. (PAKK) als Betreiber der Feuerwache für die Bereitstellung der Räumlichkeiten.


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Strassenbahn in Rothensee

Bürgersprechstunde in Rothensee

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Am 18. November 2015 fand die Bürgersprechstunde des Mitglieds des Landtages Frau Edwina Koch-Kupfer und des Stadtrates Herrn Daniel Kraatz, beide CDU, in Rothensee stattEine erste Veranstaltung, an der der Fahrgastverband Magdeburg, nach Information durch den IG Rothenseer Bürger e.V. mit einem Vertreter teilnehmen und den Fahrgastverband auch vorstellen konnte.

Neben Themen wie die etwaige Verschiebung der Sanierung der Kindertagesstätte, der Unterbringung von Asylbewerbern, war auch die inakzeptable Anbindung des Stadtteil Rothensee durch die MVB ein Thema.

Der für die Veranstaltung angekündigte Teilnehmer der Geschäftsführung der MVB, glänzte leider durch „entschuldigte“ Abwesenheit, was bei den Teilnehmern mit Unverständnis honoriert wurde. Vielmehr wurde die Meinung vertreten, dass hier die MVB kneift, da in Aussicht gestellte Antworten auf Fragen der IG und GWA, welche bei vorangegangen Gesprächen auch mit Frau Münster-Rendel gestellt wurden, noch ausstehen.

Sowohl die anwesenden Vertreter der GWA, IG, des Fahrgastverbandes Magdeburg als auch  die MdL Frau E. Koch-Kupfer und der Stadtrat Herr D. Kraatz waren sich einig darüber, hier weiter aktiv auf die Entscheidungsträger und –verantwortlichen zu zugehen und konkrete Aussagen einzufordern, wie sich die MVB eine provisorische Lösung für die Anbindung Rothensees im Zehnminutentakt vorstellt.

Die Anwesenden waren sich einig, dass sich die momentane Situation, zwei Jahre nach dem Hochwasser 2013, nicht weiter verfestigen darf. Erst recht nicht kann der Status quo bis zu einem möglichen Baubeginn 2019 hingenommen werden. Hier war die Verärgerung der Rothenseer Bürger und den Teilnehmern der Bürgersprechstunde sehr deutlich spürbar. Es war auch von Ignoranz seitens der MVB die Rede, die auf gemachte Lösungsvorschläge nicht eingeht und nicht bereit ist, darüber zu kommunizieren.

Wie groß teilweise nicht nur der Ärger sondern die Verzweiflung des Stadtteiles ist, kann auch an daran erkannt werden, dass kühne Pläne angedacht werden. So wollen Vertreter der verschiedenen Interessengruppen versuchen, weitere Arbeitgeber als Sponsoren zu gewinnen, um die notwendige Stromversorgung (Trafo) für einen 10min-Takt in Eigeninitiative wiederherzustellen. Eine spannende Idee an der auch der Fahrgastverband Magdeburg weiter dran bleiben wird.

Volksstimme: Rothensee Trasse Hochwasserschäden erst 2019 endgültig behoben - VST 11.11.2015

Volksstimme: Rothensee Trasse Hochwasserschäden erst 2019 endgültig behoben – VST 11.11.2015


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Der FVMD stellt sich mit Pressekonferenz vor

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VST Gründung FVMDGestern Montag dem 16.11.2015 war es soweit und wir haben endgültig den Schritt aus der reinen Online-Präsenz auf Facebook und unserer FB-Gruppe in die Offline-Welt gemacht.  Nachmittags fand unsere erste Pressekonferenz im Moritzhof statt und wir standen den Pressevertretern von Volksstimme, MDR und Offenem Kanal  breitwillig Rede und Antwort.

Wir bedanken uns bei allen Journalisten für die wohlwollende Berichterstattung und Unterstützung unserer Anliegen.

 

 

 

 

 

 


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Zahlen über Zahlen – Fragen daraus

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Zahlen über Zahlen…
Liest man die Geschäftsberichte der MVB bzw. die Beteiligungsberichte der Landeshauptstadt kann man dort Folgendes finden:

• „Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks gemäß § 128 KVG LSA besteht in der Beförderung von Personen im ÖPNV in der Landeshauptstadt Magdeburg und der Umgebung. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks, ist somit weiterhin gewährleistet“ .

• „Die Leistungen der MVB sind in ihrer Gesamtheit als zuverlässig, sicher und stabil zu bewerten.“

Ein großer Aufschrei könnte dabei durch die Kundschaft der MVB und Leserschaft gehen, da die Erfahrungen in zurückliegender Zeit und vor allem in der Unmittelbarkeit der letzten Wochen doch wohl eine ganz andere ist. Verspätungen und Ausfälle in sehr hohem Ausmaße sind an der Tagesordnung und sorgten auch für Anfragen im Stadtrat. Als altbewerte Aussage kommt dann von Seiten der MVB der hohe Krankenstand beim Fahrpersonal, Baustellen, Unfälle, Falschparker und Havarien.

In diesem Zusammenhang stellen sich für den Nutzer des ÖPNV in der Landeshauptstadt Magdeburg dann anhand der veröffentlichen Zahlen so einige Fragen:

• War es notwendig von 2005 bis 2014 42 Mitarbeiter im Bereich des Fahrpersonals abzubauen?

• War es notwendig von 2005 bis 2012 den Fuhrpark sowohl der Straßenbahnen von 147 auf 87 bzw. der Busse von 59 auf 56 zu verkleinern?

• Ist der hohe Krankenstand vielleicht nicht nur mit Grippe zu erklären? Vielleicht haben sich ja auch die Arbeitsbedingungen insgesamt verschlechtert?

• Herausragende Frage!!!
Wie kommen die in den Beteiligungsberichten veröffentlichten Angaben für den Pünktlichkeitsgrad im jeweiligen Jahresdurchschnitt zustande? Angeblich nicht unter 79,4 % bei der Straßenbahn bzw. 82,5 % beim Bus seit 2005. Es wurden auch schon bereits über 90 % beim erreicht – letzmalig 2008 mit 90,6 .% Besonders erstaunlich erscheinen in diesem Zusammenhang die 97,6 % im August 2015.

Nach den Worten der Geschäftsführung der MVB ist der ÖPNV ein wichtiger Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge.

Richtig!!! Auch diese Worte können wir nur unterstützen.

Allerdings gehört zum bezahlbaren Ticket auch die entsprechende Gegenleistung. Pünktlichkeit und Kundenzufriedenheit sind ein unablässlicher Garant dafür, dass sich die Einwohner der Landeshauptstadt Magdeburg und Nutzer der MVB mit ihrem Verkehrsbetrieb identifizieren.

In diesem Zusammenhang wollen wir als Fahrgastverband Magdeburg nicht nur Mahner sondern auch Vermittler zwischen den Fahrgästen, Verbänden, Arbeitgebern und der MVB sein.

Eine kleine Zusammenfassung von Zahlen zur Personalentwicklung, und Entwicklung Linien, Fuhrpark, Haltestellen, beförderte Personen, Streckenlänge, Pünktlichkeit findet ihr hier:

Entwicklung Linien, Fuhrpark, Haltestellen, beförderte Personen, Streckenlänge, Pünktlichkeit

Personalentwicklung

 


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Bürgerticket – eine Utopie?

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Am 4.11.2015 fand eine Veranstaltung im Alten Rathaus statt, die sich mit der Idee eines fahrscheinlosen Öffentlichen Verkehrs auch in Magdeburg beschäftigte. Das sogenannte Bürgerticket gibt es bislang in mehreren Städten mit höchst unterschiedlichen Bevölkerungszahlen (Templin, Tallin (EST), Hasselt (B), Chengdu (Chin).  Die Veranstaltung wurde von cams21 gestreamt und kann hier ->Video angeschaut werden.

DIE LINKE hat sich im Kommunalwahlprogramm 2014 dazu bekannt, langfristig den fahrscheinlosen ÖPNV einzuführen. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben im Wahlprogramm versprochen, derartige Finanzierungsalternativen zu prüfen. Nach einem Einführungsreferat von Matthias Bärwolff aus Erfurt wollten DIE LINKE Magdeburg mit der gemeinsamen Diskussion mit Experten einen ersten Schritt in diese Richtung gehen. Mit Matthias Bärwolff (EVAG + DIE LINKE, Erfurt), Birgit Münster-Rendel (MVB), Dr. Jürgen Gies (Deut. Institut für Urbanistik DIFU, Berlin), Steffen Tippach (LVB, Leipzig), Werner Faber (VDV Ost, Berlin) war eine Gruppe mit viel Sachverstand am Tisch.

Spannende Ausführungen brachten den zahlreich erschienenen Magdeburgern das Thema näher, auch wenn schnell klar wurde, warum sich diese Idee bislang nicht in größerem Umfang in Deutschland durchsetzen konnte. Zahlreich sind die Unklarheiten, allein was die Fragen der Finanzierung angeht. Über Steuern? Einen fixen Beitrag? Eine Abgabe? Und schnell melden sich die Autofahrer, die nicht einsehen warum sie für etwas bezahlen sollen, das nie genutzt wird.

Das Deutsche Institut für Urbanistik in Berlin setzt sich im Dezember weiter mit diesem hochspannenden Thema auseinander.

VST 10.11.2015 Bürgerticket

 


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Willkommen beim Fahrgastverband Magdeburg

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Der Fahrgastverband Magdeburg ist ein Zusammenschluss von Menschen, die regelmäßig auf die Magdeburger Verkehrsbetriebe angewiesen sind und mit den Leistungen und der Informationspolitik dieser städtischen Institution mehr als nur unzufrieden sind. Der Fahrgastverband Magdeburg hat sich aus der Selbsthilfegruppe „MVB – Magdeburger Verspätungsbetriebe“ heraus gegründet. Einige der Gruppen-Gründer sind auch im Vorstand des Verbandes vertreten.

Die Situation des öffentlichen Verkehrs in Magdeburg ist objektiv und auch verglichen mit anderen Städten gleicher Größenordnung, stark verbesserungswürdig. Die Verspätungen und Ausfälle erreichen mehrmals im Jahr neue Höhepunkte, Investitionen in Informationstechnologien kommen sehr spät und werden nur unvollständig umgesetzt. Aufgrund chronischen Fahrermangels und ständig erhöhten Krankenstandes fallen an manchen Tagen weit über 100 Verbindungen komplett aus, die Verspätungen lassen sich nicht mehr zählen.

Nach dem letzten negativen Höhepunkt im September 2015 wurden die Rufe nach mehr Aktion, nach Koordination und konkreten Aktivitäten in der Gruppe immer lauter. Das hat uns dazu bewogen den Fahrgastverband Magdeburg zu gründen, denn als Verein und Institution können wir effektiver tätig werden und uns geschlossener vernetzen, als dies jedem einzelnen von uns möglich wäre. Mitglied kann jeder werden, deshalb ist der Mitgliederbeitrag mit 12.- Euro auch mehr symbolisch angelegt. Wir streben eine Zusammenarbeit mit allen Gruppen, Verbänden, Organisationen und Parteien an, die auf den öffentlichen Verkehr in und um Magdeburg angewiesen sind und sich weiter engagieren wollen. Wir werden mit kundenorientierten Verbesserungsvorschlägen auf die MVB zugehen und freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit. Wer sich darüber hinaus einbringen will, ist herzlich eingeladen, seine Ideen, Anregungen, Vorschläge und Kraft hier auf Facebook zu schreiben oder kann uns direkt kontaktieren: info@fahrgastverband-magdeburg.de

Als erste Maßnahme veranstalten wir am 25.11.2015 um 18 Uhr unseren ersten Stammtisch/Diskussionsrunde in der Feuerwache und natürlich seid Ihr alle eingeladen (Details folgen noch). Die Zeit um nur die Faust im Sack zu machen und seinen Ärger in der Gruppe zu posten ist vorbei. Wir wollen erreichen, dass sich die Magdeburger Verkehrsbetriebe vernünftig mit Ihren Kunden auseinandersetzten, ihre Informationen verbessern und ihren Auftrag erfüllen – einen zuverlässigen, planbaren öffentlichen Verkehr zur Verfügung zu stellen.


MVB – Störungsmelder

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