Tag Archives: Öffentlicher Verkehr

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Warum eine Tageskarte keine Zeitkarte ist

Category:Fahrkarten,MVB,Preise Tags : 

Der hier dargestellte Fall aus der heutigen Volksstimme ist auch für uns nicht nachvollziehbar. Als Fahrgastverband haben wie die MVB mehrfach damit konfrontiert, zuletzt im Beirat der MVB sowie auf deren Facebook-Seite. Dort versteckt man sich hinter den Beförderungsbedingungen, nach denen eine Tageskarte nicht mit Wochen-oder Monatskarten gleichzusetzen wäre, obwohl sie durch die Unterschrift auch personengebunden ist und damit die gleichen Eigenschaften aufweist. [pullquote]„…die Einnahmen aus dem erhöhten Beförderungsentgelt sind ein wesentlicher Bestandteil der Einnahmen der MVB, da ist Kulanz nicht angebracht“[/pullquote]

Es wäre also ein leichtes für die MVB, gemeinsam mit Marego die Beförderungsbedingungen an dieser Stelle entsprechend zu ändern. Stattdessen versteckt sich die MVB geradezu hinter Marego. Muss die MVB nicht ein Interesse haben, Fahrgäste, die zwar vergesslich, aber ehrlich sind, als Fahrgäste zu halten und diese nicht mit erhöhtem Beförderungsentgelt zu verprellen?
Wir fragen uns auch, was die MVB zu dem von Fahrgästen mehrfach geäußerten Vorwurf sagt, „…die Einnahmen aus dem erhöhten Beförderungsentgelt sind ein wesentlicher Bestandteil der Einnahmen der MVB, da ist Kulanz nicht angebracht“? Wir bleiben dran an diesem Fall und werden dieses Thema auch mit in die nächste Sitzung des Fahrgast-Beirates nehmen..


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Regio-Zug DB

Im Tarifdschungel mit Deutsche Bahn und Marego

Category:Deutsche Bahn,MAREGO,ÖPNV Tags : 

Abenteuerliches Bahnfahren in Sachsen-Anhalt

Einen launigen und ziemlich unterhaltsamen Bericht hat André Plaul auf der Seite des MDR – Mitteldeutschen Rundfunks  veröffentlicht:

Anbei eine kleine Leseprobe:
„Vermutlich, damit der Schmerz über den geplatzten ICE-Traum für Magdeburg nicht zu heftig wird, hat die Bahn 2015 neue IC-Züge eingeführt. Sie haben die gleiche Doppelstock-Form wie Regionalbahnen, die gleiche Geschwindigkeit und ein ähnliches Platzangebot für Gepäck. Das nenne ich Kontinuität….So sieht auch die Zukunft aus, denn der Bahn-Fernverkehr in unserem Land wird wachsen. Nicht, weil Sachsen-Anhalt, wie andere Bundesländer, Druck auf die Bahn ausgeübt hat. Nein, wir haben höflich abgewartet, bis sie selbst die Weichen neu stellt. Und siehe da: Bald wird aus einem IC pro Tag zwischen Magdeburg und Berlin ein IC-Zweistundentakt. Zwischen Magdeburg und Schwerin fährt bislang ein IC pro Woche, demnächst auch hier alle zwei Stunden. Demnächst, das heißt bei der Bahn übrigens „Dezember 2022″. Ich kann warten.“

Damit es bei einer Zugfahrt durch Sachen-Anhalt nicht langweilig wird, haben wir mal ein paar Buchempfehlungen zusammengestellt: 
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Fahrrad Bahnhof

Umfrage zum Thema Verkehrsmittel und Mobilität

Category:ÖPNV Tags : 

Um die Bedürfnisse von Bus- und Bahnfahrgästen genauer zu verstehen, beschäftigen sich zwei Masterarbeiten mit dem Thema Verkehrsmittelwahl. Wer die beiden Studenten der Uni Magdeburg und der Technischen Universität Braunschweig bei ihrer Arbeit unterstützen möchte, kann an der kurzen Umfrage zum Thema Verkehrsmittel und Mobilität teilnehmen. =>Hier geht es zur Umfrage“.

Weiterlesen zum Thema:[amazon_link asins=’359603079X,3865817548,3531177052,3944744004,3734734398,3940685046,3836470608,3503097090′ template=’ProductCarousel‘ store=’295236673539′ marketplace=’DE‘ link_id=’be310b47-0cad-11e7-868a-c573ac627c46′]


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Bus rufen ganz leicht: mit der Call-a-bus-App

Busfahren on demand – der Bus kommt wann ich es will

Category:Buslinien,FVMD,ÖPNV Tags : 

Zukunft der Mobilität im ÖPNV

Während viele Magdeburgerinnen und Magdeburger froh sind, wenn überhaupt ein Bus pünktlich auftaucht, beginnt anderswo bereits die Zukunft der Mobilität. In Baden-Würtemberg arbeiten Bürger und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt am Mobilitätskonzept der Zukunft.

Der Bus kommt an den gewünschten Abholungsort und zwar genau dann, wenn man ihn braucht. Was wie ein Traum für jeden Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs klingt, könnte schon bald in der baden-württembergischen Stadt Schorndorf Wirklichkeit werden: Im Zuge des Projekts „Reallabor Schorndorf“ arbeiten Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit Partnern an einem bedarfsorientierten, digital gestützten Buskonzept. Es soll ohne feste Haltestellen auskommen und den Nahverkehr an die individuellen Ansprüche der Nutzer anpassen. Gemeinsam mit dem Zentrum für Interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung (ZIRIUS) der Universität Stuttgart, der Hochschule Esslingen, der Stadt Schorndorf, dem Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) sowie Knauss Linienbussen wollen die DLR-Forscher in den nächsten drei Jahren schrittweise das Buskonzept entwickeln, in einem Pilotversuch umsetzen und auswerten.

Den Nahverkehr flexibler, attraktiver und nachhaltiger gestalten

[pullquote]“Ziel des Projekts ist es, gemeinsam mit den Schorndorfer Bürgerinnen und Bürgern ein zukunftsweisendes und gleichzeitig praktikables Mobilitätskonzept zu entwerfen und damit die Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs weiter zu steigern“[/pullquote]

„Ziel des Projekts ist es, gemeinsam mit den Schorndorfer Bürgerinnen und Bürgern ein zukunftsweisendes und gleichzeitig praktikables Mobilitätskonzept zu entwerfen und damit die Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs weiter zu steigern“, fasste Matthias Klötzke, Projektkoordinator des Reallabors Schorndorf und DLR-Wissenschaftler im Bereich Verkehr, zusammen. „Wir wollen möglichst flexibel und nah am Bedarf der Nutzer vor Ort sein, dabei aber auch durch die Wahl optimaler Routen und die Vermeidung unnötiger Fahrten den Ressourceneinsatz optimieren“, so Klötzke weiter.

„Da wir für das Quartiersbussystem auf feste Haltestellen, Linien und Fahrpläne verzichten, quasi Busfahren on demand anbieten, ergeben sich ganz neue Herausforderungen, zum Beispiel was die Kommunikation zwischen Fahrgast, Busfahrer und Leitstelle betrifft“, beschreibt DLR-Forscher Matthias Klötzke. Fahrgäste sollen per Smartphone-App, Heimcomputer oder Telefon ihre Fahrtwünsche übermitteln können. Auf der Empfängerseite benötigen Busfahrer wie Leitstelle entsprechende Anwendungen und Nutzeroberflächen, um Fahrtenwünsche auszuwerten und umzusetzen. Dieses neue Bedienkonzept soll zunächst entwickelt und im Zuge eines Pilotversuchs voraussichtlich im Jahr 2018 erprobt werden. Auf Basis dieser Ergebnisse werden sich die Wissenschaftler auch über innovative Fahrzeugkonzepte Gedanken machen, die den Anforderungen eines bedarfsorientierten Buskonzepts am besten gerecht werden: Größe, Zahl der Sitzplätze und Innenraumgestaltung werden dabei ebenso einfließen wie Fragen nach der geeigneten Antriebstechnologie, dem Energieverbrauch und Emissionen.

Zusatzinfo: Das „Reallabor Schorndorf: Zukunftsweisender Öffentlicher Verkehr – Bürgerorientierte Optimierung der Leistungsfähigkeit, Effizienz und Attraktivität im Nahverkehr (BOOLEAN)“ ist eines von sieben Forschungsprojekten, die gefördert vom baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst zukunftsfähige Lösungen für Herausforderungen in Ballungsräume erproben. In den Reallaboren stoßen Wissenschaftler zusammen mit Kommunen, Unternehmen und Bürgern Veränderungen in der Stadt an und untersuchen diese. Das Reallabor Schorndorf erhält eine Förderung von rund 1,2 Millionen Euro über eine Projektlaufzeit von drei Jahren.

Weiterlesen:
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Einmal Straßenbahn selber fahren

Category:MVB,ÖPNV,Rollmaterial Tags : 

Viele hegen den Traum einmal selber eine Straßenbahn lenken zu dürfen. In Magdeburg geht das leider nicht – jedoch in Halle läßt sich dies verwirklichen.

Treffpunkt ist jeweils an der Straßenbahnendhaltestelle in Ammendorf. Dort wartet das Fahrschulteam mit dem Fahrschulwagen vom Typ Tatra T4D.

Es darf gerne Familie samt Fotoapparat und Videokamera mitgebracht werden, bis zu fünfzehn Personen können im Fahrschulwagen Platz nehmen. Nach einer kurzen Einweisung beginnt die Fahrt entlang der Bundesstraße 91 bis zu den Buna-Werken in Schkopau und zurück. Einweisung und Fahrt dauern ca. 25 Minuten und am Ziel winkt sogar ein „Tram-Diplom“. Die Kosten betragen 90 Euro. Termine für 2017 stehen noch nicht fest, aber informieren kann man sich auf der Seite der HAVAG.

Vielleicht könnte man ja in Magdeburg diese Idee erneut aufgreifen. Sicher ein unvergessliches Erlebnis für alle Beteiligten.


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Der Baustellen-Newsletter ist da

Category:FVMD,MVB Tags : 

Nun wurde der Druck der Öffentlichkeit zu groß. Die MVB reagieren mit einem Fünf-Punkte-Plan auf die Kritik von Fahrgästen und Gewerbetreibenden an den Verzögerungen bei den Bauarbeiten am Südring, der schlechten Ausschilderung der Umsteigebeziehungen sowie der mangelnden Kommunikation.

Diese Maßnahmen kommen keinen Tag zu früh. Bei anderen Verkehrsbetrieben sind diese Dinge selbstverständlich und bereits Bestandteil der Planung. Bleibt also nur zu hoffen, dass die MVB bei den nächsten Baustellen diese Maßnahmen von vornherein mit einplant und nicht erst wieder durch die Öffentlichkeit dazu gedrängt werden muss.

Erste Umgesetzte Maßnahme ist die Einrichtung eines Baustellen-Newsletter, der alle Interessierten und natürlich auch Anwohner und Gewerbetreibende auf dem laufenden halten soll. Hier geht es zur Anmeldung für den MVB-Newsletter.


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Erste MVB-Haltestelle mit WLAN

Category:FVMD,MVB Tags : 

In vielen Ländern eine Selbstverständlichkeit, in Berlin an vielen U-Bahnhöfen der BVG zu finden, in Magdeburg auf dem Vormarsch: Freies WLAN für alle. Zusammen mit Freifunk Magdeburg hat das Landesjugendwerk der AWO Sachsen-Anhalt in den letzten Wochen in einem Projekt mit den Bewohner*innen einer Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete dort freies WLAN eingerichtet und gleichzeitig drei Haltestellen der MVB – Magdeburger Verkehrsbetriebe am Wasserwerk Buckau mit WLAN versorgt. Danke an Falko Grube und Tom Assmann, die sich im Stadtrat für ein offenes WLAN für alle Magdeburger*innen eingesetzt haben und dazu über ihre Fraktionen einen entsprechenden Antrag in den Stadtrat eingebracht haben.


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Manchmal nervt einfach nur die Kundschaft

Category:FVMD,Magdeburg,MVB Tags : 

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Nicht immer sind die Verkehrsbetriebe schuld, wenns schlecht läuft. Hie und da sind einfach nur die Fahrgäste daneben.

 

 

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Fahrplan als Karte in Echtzeit?

Category:FVMD Tags : 

Eine spannende Art den aktuellen Verkehr zu verfolgen und dabei „seine“ Bahn oder Bus im Auge zu behalten bietet sich mit Travic. Eine digitale Karte zeigt, wie Busse und Bahnen durch die Städte fahren. Das Projekt Travic deckt dabei fast 250 Transportunternehmen ab und seit kurzem gehört Magdeburg auch dazu.

Jede fahrende Bahn oder Bus wird dazu auf einer Karte visualisiert. Das Projekt ist aus einer Zusammenarbeit des deutsch-schweizerischen Unternehmens Geops mit der Universität Freiburg entstanden. Die Travic-Webseite kennt aktuell fast 250 Verkehrsunternehmen auf dem Globus. Die meisten Verkehrsmittel sind für Nordamerika und Europa eingepflegt worden, aber auch Teile von Australien sind dabei. Mit dabei sind auch viele deutsche Großstädte. Allerdings liefern deutsche Verkehrsunternehmen offenbar noch keine Echtzeitdaten. Trotzdem faszinierend zu beobachten und vielleicht ein kleiner Blick in die Zukunft.

 


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Straßenbahn anderswo: Basel

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Für eine Wirtschafts- und Kulturstadt wie Basel sind leistungsfähige öffentliche Verkehrsmittel unentbehrlich. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind in Basel sehr beliebt. Die Basler Verkehrsbetriebe befördern pro Jahr rund 132 Millionen Fahrgäste. Das sind täglich über 360‘000 Personen. Auf 9 Tramlinien verkehren 129 Tramwagen sowie 79 Anhängerwagen. 99 Busse bedienen 13 Buslinien. Rechnet man die Fahrleistung aller BVB-Fahrzeuge zusammen, so umrunden diese jeden Tag einmal die Erde.

Rund 1‘200 BVB-Mitarbeitende sorgen 365 Tage im Jahr für einen reibungslosen Betrieb. 1895 gegründet, betreibt die BVB heute als grösste Partnerin im Tarifverbund Nordwestschweiz (TNW) in Basel-Stadt und Umgebung mehr als 180 Kilometer Tram- und Buslinien. Die BVB modernisiert in den nächsten Jahren ihre Fahrzeugflotte: Ende 2014 wurden die ersten beiden von insgesamt 61 neuen FLEXITY-Trams von Bombadier in Betrieb genommen. Die Auslieferung der neuen Tramflotte erfolgt bis Ende 2017. In diesem Jahr werden zudem 55 neue Gelenkbusse in Betrieb genommen.  Bei der Auswahl der neuen Straßenbahnflotte wurden die Fahrgäste konsequent mit einbezogen und konnten sogar die Ausstattung der Bahnen mitbestimmen. Vor allem die Frage ob Stoff- oder Holzsitze zum Einsatz kommen sollen, sorgte für Gesprächsstoff.  Nicht weniger eifrig wurde über die neue Wagenfarbe der berühmten grünen Bahnen diskutiert. Die neuen Trams sind alle klimatisiert, vom freien WLAN haben sich die Basler Verkehrsbetriebe jedoch wieder verabschiedet.

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Die BVB wird seit 2006 als öffentlich-rechtliche Anstalt geführt, die sich zu 100 Prozent im Besitz des Kantons Basel-Stadt befindet. Viele weitere interessante Informationen finden sich zudem im letzten Geschäftsbericht.


MVB – Störungsmelder

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