Category Archives: Kannenstieg

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Darstellung des Abschnittes Nord-Süd

Buslinien 69 und N7: Linienänderung nötig

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Die Buslinien 69 und N7 der Magdeburger Verkehrsbetriebe sind ab kommender Woche im Kannenstieg auf einer anderen Route unterwegs. Grund sind Bauarbeiten in der Johannes-R.-Becher-Straße für die neue Straßenbahntrasse. Die Ausbauarbeiten sind Teil der umfangreichen Neubaumaßnahmen der nächsten Jahre und Teil des Liniennetzplanes 2020+.

 

Ab Montag, den 25. Februar wird die Linienführung für die Buslinien 69 und N7 geändert:

 69Kannenstieg – S-Bahnhof Neustadt

Zwischen den Haltestellen (H) Hanns-Eisler-Platz und (H) Kannenstieg fährt der Bus nicht über die Johannes-R.-Becher-Straße, sondern über die Helene-Weigel-Straße.

 

Es kommt zu folgenden Haltestellenänderungen:

 

(H) Pablo-Picasso-Straße – verlegt zur Kreuzung Helene-Weigel-Straße / Kannenstieg

 

(H) Hans-Grundig-Straße – entfällt

 

 

 N7Kannenstieg – Alter Markt

Da der Bus N7 vom Neustädter See kommt und regulär über den Neuen Sülzeweg fährt und die Kreuzung Johannes-R.-Becher-Straße / Neuer Sülzeweg ebenfalls gesperrt ist, fährt die Linie N7 eine andere Umleitung. Zwischen den Haltestellen (H) Kannenstieg und (H) Hanns-Eisler-Platz fährt der Bus weiter über Neuer Sülzeweg und die Straße Kannenstieg.

 

Es kommt zu folgenden Haltestellenänderungen:

 

(H) Kannenstieg – verlegt zum Neuen Sülzeweg, Höhe Kreuzung Johannes-R.-Becher-Straße

 

(H) Hans-Grundig-Straße – entfällt

 

(H) Pablo-Picasso-Straße – entfällt

 

 In der Johannes-R.-Becher-Straße beginnen die ersten Bauarbeiten für die neue Straßenbahntrasse zum Kannenstieg. Hier wird zunächst eine Trinkwasserleitung verlegt.

Das Projekt ist Teil der 2. Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn. Bis zum Jahr 2021 wird das Straßenbahnnetz in Magdeburg um insgesamt ca. 13,5 Kilometer erweitert. Sie umfasst den Neubau von Straßenbahnstrecken in Richtung Reform und Kannenstieg und einer neuen Straßenbahnverbindung zwischen Buckau, Sudenburg, Stadtfeld und Neu-Olvenstedt. Der Straßenbahnausbau vom Damaschkeplatz zum Neustädter Feld und vom Hermann-Bruse-Platz bis zum Kannenstieg ist bis 2021 vorgesehen. Im Ergebnis wird die Buslinie 69 dann durch die Straßenbahn ersetzt und die Anwohner erhalten dafür eine direkte Anbindung an die Innenstadt und den Hauptbahnhof. Nach wie vor ist die Ablehnung der Anwohner im Kannenstieg gegen dieses Projekt groß. Die radikalen Baumfällungen welche das Gesicht des Kannenstieges markant verändern werden, dürften die Stimmung nicht gerade verbessern.

Weitere Informationen sind hier zu finden: www.mvbnet.de/netzausbau


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Weihnachtsstammtisch im Kannenstieg

Weihnachts-Stammtisch: Neubaustrecke verzögert sich

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Volles Haus gab es bei unserem Weihnachts-Stammtisch im Wohncafe im Kannenstieg am 7.12.2017. Kritik gab es gleich zu Beginn an den anhaltenden Ausfällen von Bussen und Straßenbahnen auf Grund des Fahrermangels bei den MVB. Aktuell ist die Stituation in der ganzen Stadt wieder sehr angespannt und mehrere Komplett-Ausfälle pro Tag zerren mal wieder -passend zur Weihnachtszeit- an den Nerven der Fahrgäste.

Ausführlich diskutiert wurde des Weiteren die geplante Neubaustrecke durch das Neustädter Feld und den Kannenstieg. Aktuell ist bereits absehbar, dass sich die Bauarbeiten um mindestens zwei Jahre verzögern werden – eine Fertigstellung der Neubaustrecke zu 2019 also nicht mehr realistisch ist. Erste Tiefbauarbeiten für die neue Nord-Süd-Verbindung sollen nach dem aktuellen Stand der Dinge nicht vor dem Frühjahr 2018 erfolgen. Teilnehmer aus dem Neustädter Feld machen sich, genauso wie die Anwohner des Kannenstieges große Sorgen hinsichtlich des ruhenden Privatverkehrs – also dem Wegfall von Auto-Parkplätzen und Stellflächen.

Auch die langfristigen Folgen der Tunnelbaustelle auf den ÖPNV in Magdeburg beschäftigte die Besucher des Stammtisches. Angesichts der explodierenden Kosten für jede der aktiven oder noch geplanten Groß-Baustellen in der Stadt, keimte teilweise sogar Hoffnung auf, dass die ungebliebte Neubaustrecke vielleicht doch noch an Geldmangel scheitern könnte.


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Symbolbild Neue Ansagen helfen dabei den Überblick zu bewahren

Kannenstieg diskutiert alternative Streckenführung

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Die Mitglieder der Gemeinwesenarbeitsgruppe im Kannenstieg (GWA) haben gemeinsam mit der Gemeinwesenarbeitsgruppe Neustädter See einen Alternativvorschlag für die von den Magdeburger Verkehrsbetrieben geplante Route erarbeitet, diesen zur Diskussion an die Gemeinwesenarbeitsgruppen im Neustädter Feld, in Rothensee und in Neu-Olvenstedt gegeben und wollen nun die Meinungen dazu auswerten, um Verbündete für ihre Vorschläge zu finden.

Der Vorschlag der Gemeinwesenarbeitsgruppe aus dem Kannenstieg beinhaltet sowohl eine alternative Routenführung im Kannenstieg als auch zwei Buslinien, um die die Straßenbahnlinie ergänzt werden könnte.

Weitere Informationen finden sich hier: KLICK


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Wir treffen uns regelmässig in den Stadtteilen zum Fahrgast-Stammtisch.

Einladung zum Fahrgast-Stammtisch am 23.03.2017

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Liebe Freundinnen und Freunde des ÖPNV in Magdeburg und Umgebung, wir möchten Euch ganz herzlich zum nächsten Fahrgast-Stammtisch am Donnerstag, den 23.03.2017 um 17 Uhr in den Offenen AWO-Treff Hermann-Beims, Große Diesdorfer Str. 169 a, 39110 Magdeburg- Stadtfeld West/Diesdorf einladen.

Zum Stammtisch willkommen sind alle, die in Magdeburg mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, egal ob täglich mit Abo-Monatskarte oder nur gelegentlich mit Einzelfahrschein und sich aktiv für einen modernen, attraktiven und zuverlässigen öffentlichen Nahverkehr einzusetzen möchten.
Schwerpunktthema wird diesmal die ÖPNV-Situation in Stadtfeld, der Beimssiedlung und Diesdorf in Bezug auf das neue Liniennetz der MVB sein, welches ab 01. April 2017 auf Grund der Vollsperrung der Tunnelbaustelle am Hauptbahnhof umgesetzt werden soll. Zudem möchten wir als Fahrgastverband mit den Anwohnern aus den umliegenden Stadtteilen darüber ins Gespräch kommen und wissen, welche Verbesserungsmöglichkeiten sie für die Nutzung des Nahverkehrs haben. Die vorgetragenen Punkte werden dann u.a. bei Gesprächen mit Stadträten, der Verwaltung und der MVB im Sinne einer schnellen Verbesserung für die Fahrgäste vorgetragen und diskutiert und fließen auch in andere Bereiche unserer Arbeit mit ein.


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Advents-Stammtisch 2017

Erfolgreicher Stammtisch im Kannenstieg

Category:FVMD,Kannenstieg,Magdeburg,MVB Tags : 

Mehr als 20 Magdeburger*innen diskutierten mit uns am Donnerstag bei unserem Fahrgast-Stammtisch über Verbesserungsmöglichkeiten bei der Nutzung des Nahverkehrs in der Landeshauptstadt. Die meisten Wortmeldungen gab es zu der aktuellen Baustellensituation sowie den erneuten Linienänderungen der MVB ab 19.12.2016 im Bereich Sudenburg, Stadtfeld und Olvenstedt durch die Bauarbeiten am Südring.

Für Unverständnis sorgte hier vor allem, dass es keinen direkten Schienenersatzverkehr von Sudenburg zum Hasselbachplatz gibt und das die Buslinie 54 nur im 20-Minuten-Takt verkehrt. Auch das Diesdorf und die Beimssiedlung ab 19.12.2016 erneut keine Direktverbindung mit der Straßenbahn ins Stadtzentrum haben werden, wurde von mehreren Fahrgästen kritisiert.

Weitere Themen waren die Neubaustrecke im Neustädter Feld sowie der Ferienfahrplan in der Woche vor den Weihnachtsfeiertagen trotz Besucherandrang in der Innenstadt. In Kürze werden wir noch ausführlich vom Stammtisch berichten.


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Neue Nord-Süd-Verbindung – wenig Begeisterung

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Neue Nord-Süd-Verbindung sorgt für Skepsis

Bei der heute in der Volksstimme vorgestellten Neubaustrecke (Neue Nord-Süd-Verbindung) vom Hermann-Bruse-Platz zum Damaschkeplatz sehen wir vor allem drei Punkte sehr kritisch:

1. Bei den Planungen wurde durch die Verkehrsplaner leider der Sozialraumbezug der Bewohner sowie die Wegebeziehungen der Fahrgäste außer Acht gelassen. Die Menschen im Neustädter Feld orientieren sich zur Lübecker Straße und gehen dort einkaufen und zum Arzt. Auch die Erreichbarkeit des Neustädter Friedhofs ist für die Menschen wichtig. Diese Anbindung wird die neue Straßenbahnlinie nicht leisten können. Stadt und MVB haben es bisher nicht geschafft, den Bewohnern ein verlässliches Signal zu senden, dass die Busverbindung [embedyt] http://www.youtube.com/watch?v=FDJt-hs4Crg[/embedyt]zur Lübecker Straße erhalten bleibt. Dadurch kommt es zu Unsicherheiten und zur Ablehnung der neuen Strecke. Diese wird jedoch nur ein Erfolg, wenn sie von den Menschen, die im Stadtteil leben eine hohe Akzeptanz erfährt.

2. Die Innenstadtanbindung ist bei dieser Nord-Süd-Verbindung ein weiterer Schwachpunkt. Die ursprünglich angedachte Linienführung durch die Eisenbahnunterführung an der Walther-Rathenau-Straße zum Krökentor und zum Breiten Weg wurde leider verworfen. Die jetzige Variante zum Damaschkeplatz mag zwar technologisch für die MVB von Vorteil sein und z.B. den Breiten Weg entlasten. [pullquote]Die Bürgerbeteiligung im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens wird von den Anwohnern als Alibibeteiligung wahrgenommen.[/pullquote]

Sie führt allerdings dazu, dass die Menschen aus dem Neustädter Feld nicht umsteigefrei und nur mit Umwegen die Universität, das Opernhaus oder z.B. die Stadtbibliothek erreichen können. Auch das wird leider die Akzeptanz und damit auch den Erfolg dieser Strecke negativ beeinflussen. Dies ist besonders unverständlich, da die Bahn die Eisenbahnunterführung an der B1 in den nächsten fünf Jahren ohnehin erneuern muss und somit bei einer guten Abstimmung die ursprünglich geplante Innenstadtanbindung immer noch möglich ist.

3. Die mangelnde und vor allem späte Einbeziehung der Menschen die es betrifft ist ein weiteres Problem. Die Bürgerbeteiligung im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens wird von den Anwohnern als Alibibeteiligung wahrgenommen, bei der sie sich dann lediglich an der beschlossenen Planung abarbeiten dürfen. Diese Form der Beteiligung reicht vielen Menschen nicht mehr aus und hat ein weiteres Mal negative Auswirkungen auf die Akzeptanz des Projektes.

Stadtverwaltung und MVB23 sollten diese Punkte in Zukunft mitdenken und bei weiteren Projekten die potentiellen Fahrgäste von Anfang an mit einbeziehen und deren Erfahrungen mit einbeziehen.

Update 10.1.2017: 
Für den Neubau der Straßenbahnstrecke in der Raiffeisenstraße als Teil der 2. Nord-Süd-Verbindung, wurde seitens der Planfeststellungsbehörde den Magdeburger Verkehrsbetrieben das Baurecht erteilt.


MVB – Störungsmelder

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