Yearly Archives: 2016

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Mehr Fahrten auf den Linien 4 und 54

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Die Kritik hat schließlich doch gewirkt: ab kommender Woche werden auf den Linien 4 und 54 zusätzliche Fahrzeuge eingesetzt. Damit will die MVB chronisch überfüllte Verbindungen vermeiden und zugleich einen besseren Takt anbieten.

Auf der Linie 4 wird morgens ab Klinikum Olvenstedt in Richtung Innenstadt im Berufsverkehr zwischen 6.55 Uhr und 7.25 Uhr ein noch dichterer 7/8-Minuten-Takt angeboten. Außerdem fährt wieder jeder Zug der Linie 4 zum Herrenkrug, sodass der Herrenkrug und die Fachhoschule wieder ganztägig im 10-Minuten-Takt bedient werden. Auf der Buslinie 54 fahren zusätzliche Busse als Linie 54E zwischen Sudenburg (Braunlager Straße) und Raiffeisenstraße zwischen 6.16 Uhr und 8.16 Uhr sowie zwischen 13.16 Uhr und 16.16 Uhr. So entsteht zwischen diesen Haltestellen nahezu ein 10-Minuten-Takt.

Die genauen Fahrpläne können direkt auf der MVB-Seite heruntergeladen werden.


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#WeilWirDichHassen – eine Plakataktion der anderen Art

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Der Ärger über den Weihnachts-Ferienfahrplan der MVB scheint in Magdeburg dann doch größer zu sein, als in anderen Jahren. Seit einigen Tagen tauchen an unterschiedlichen Haltestellen im Stadtgebiet selbstgemachte Plakate auf. Unter dem Hashtag #WeilWirDichHassen macht der Verfasser in mehr oder weniger drastischen Worten seinem Unmut über die Magdeburger Verkehrsbetriebe Luft. Mit einem unglücklichen Herzchen versehen kann man folgenden Text lesen: „Man wird in Bahnen zerquetscht, nur weil ihr glaubt, dass in Magdeburg nur Schüler leben! Ferienfahrzeiten sind bullshit!!!“

Auch wenn man über die inhaltliche Ausführung geteilter Meinung sein kann, verstehen wir seitens des Fahrgastverbandes Magdeburg das Anliegen der Plakatation und den Ärger dieses Kunden und haben auch schon selbst darauf hingewiesen. Den Ferienfahrplan schon vor den Feiertagsferien einzuführen und gleichzeitig mal wieder zu vergessen, dass Schüler und Studetenten nicht die einzigen Kunden der MVB sind, ist eigentlich ein Unding. Ämter, Behörden, Ärzte, Dienstleister – sie alle haben zwischen Weihnachten und Neujahr ganz normal geöffnet. Dasselbe gilt für den größten Teil der Arbeitgeber in der Landeshauptstadt – und so müssen die Arbeitnehmer mal wieder sehen wo sie bleiben und wie sie mit dem ÖPNV zur Arbeit kommen können.

Interessant übrigens, dass an der Baustelle Südring/Halberstädter Straße aktuell gar nicht gearbeitet wird. Wozu also die Linienänderung?

Der Hashtag #WeilWirDichHassen nimmt Bezug auf den äußerst erfolgreichen Werbefilm und die gleichnamige Kampgane „#Weil wir dich lieben“ der Berliner Verkehrsbetriebe BVG.

https://www.youtube.com/watch?v=fn7AXHuXSoI


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Kritik am Ferienfahrplan: Anderswo ist mehr Lametta…

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Kritik am Ferienfahrplan

Der Fahrgastverband Magdeburg e.V. kritisiert den ab Montag 19.12.2016 geltenden Ferienfahrplan der MVB und die damit verbundenen Angebotseinschränkungen im Straßenbahn- und Busverkehr in der Woche vor den Weihnachtsfeiertagen. Die Straßenbahnen fahren von Montag bis Freitag dann generell im 15-Minuten-Takt, einige Buslinien sogar nur im 30-Minuten-Takt. Dabei scheinen die MVB ihre selbst ermittelten Fahrgastzahlen
[pullquote]„In anderen Städten verdichten die Verkehrsbetriebe in der Adventszeit ihr Angebot um die zahlreichen Besucher der Weihnachtsmärkte in die Innenstädte zu befördern, in Magdeburg passiert das Gegenteil.“[/pullquote]

aus dem Auge verloren zu haben: In den Jahren 2014 und 2015 waren die Monate Dezember jeweils die Monate mit dem höchsten Fahrgastaufkommen.

„In anderen Städten verdichten die Verkehrsbetriebe in der Adventszeit ihr Angebot um die zahlreichen Besucher der Weihnachtsmärkte in die Innenstädte zu befördern, in Magdeburg passiert mit dem Ferienfahrplan das Gegenteil.“ sagt Tom Bruchholz, Vorsitzender des Fahrgastverbandes. „Dabei haben sowohl die Innenstadthändler als auch die Betreiber des Weihnachtsmarktes betont, dass sie in der Woche vor Weihnachten einen starken Anstieg der Besucher- und Umsatzzahlen erwarten“, ergänzt Bruchholz.

Nicht genug Rollmaterial

Leider bleibt die MVB eine Erklärung schuldig. Der Grund für den ausgedünnten Takt dürfte schlicht in dem nicht ausreichend zur Verfügung stehenden Rollmaterial begründet sein. Kurz: die MVB haben nicht genug Straßenbahnen, um bessere Anbindungen zur Weihnachtszeit anbieten zu können.

Egal ob Rostock, Chemnitz, Braunschweig, Schwerin oder Dresden, alle diese Städte verbessern ihr Angebot in der Adventszeit. In Anbetracht der starken Beeinträchtigungen für Besucher und Gewerbetreibenen aufgrund der zahlreichen Baustellen im Stadtgebiet, macht die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts hier leider wieder einmal eine schlechte Figur. Da passt es ja irgendwie in Bild, dass aus mehr oder weniger (eher weniger) nachvollziehbaren Gründen, dieses Jahr die Weihnachtsbahn der IG Nah nicht am Weihnachtsmarkt Halt macht. Trotzdem muss man auf die Weihnachtsbahn aber nicht ganz verzichten. Die historische Bahn startet jeweils von der Haltestelle in der Hartstraße neben dem Rathaus zu Fahrten in die Zeit vor 130 Jahren.

Die Volksstimme hat das Thema in der heutigen Ausgabe vom Dienstag, 20.12.2016 auch aufgegriffen und zitiert uns dazu. Details im Bericht unten.


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Linienänderungen ab 19. Dezember

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Gute und schlechte Nachrichten von der Südring-Baustelle: Es geht voran mit den Baumaßnahmen an der Südring-Kreuzung – endlich wird das Gleisviereck eingebaut. Um dies jedoch bewerkstelligen zu können, ändern sich die Streckenführungen zahlreicher Straßenbahn-Linien. So müssen die Linien 1, 3, 4, 5 und 10 verändert fahren. Doch es gibt auch noch eine gute Nachricht – Süd-, West- und Europaring werden wieder von der Straßenbahnen bedient.

Ab Montag, 19.12.2016 beginnt mit dem Einbau des Gleisvierecks die nächste Bauphase. [pullquote]Dies bedeutet, dass die Gleisverbindung Halberstädter Straße Richtung Innenstadt nicht mehr nutzbar ist.[/pullquote]

Die Straßenbahnen in Richtung Innenstadt werden laut MVB über den Süd- und Westring umgeleitet. Da jedoch beim City-Tunnel, einer anderen großen Magdeburger Baustelle, nur eingleisig gefahren werden kann, dürfen hier maximal zwei Straßenbahnlinien verkehren. Daher kommt es auch auf anderen Linien, die nicht direkt von der Baustelle am Südring betroffen sind, zu Umleitungen. Diese Änderungen im Linienverkehr sollen bis zum Abschluss der Bauphase Ende März 2017 andauern.

Da die Linie 5 nicht über den Südring fahren kann und somit auch der Europaring nicht bedient werden könnte, tauschen die Linien 1 und 4  ab Damaschkeplatz ihre Routen und fahren über den Europaring. Um den Sudenburgern eine direkte Innenstadtanbindung mit der Straßenbahn anzubieten, fährt die Linie 1 nicht nach Diesdorf, sondern nach Sudenburg. Als Ersatz fährt nach Diesdorf dann die Linie 3. Die Schienenersatzverkehre der Linien 3 und 5 werden hingegen eingestellt.

Alle Details zu den Änderungen finden sich auf der Seite der MVB – samt PDF-Download der neuen Pläne!

 


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MVB versucht den Mega-Stau zu umfahren

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Noch bevor OB Trümper am Montag die Presse über die fast zweijährige Sperrung der Tunnel-Baustelle informierte, hatte er der MVB schon erste Hausaufgaben dazu aufgegeben. Dort gibt es nun erste Planungen, wie man diesmal Stadtfeld, Olvenstedt und Diesdorf besser mit dem ÖPNV an das Stadtzentrum anbindet, wie die Volksstimme heute schreibt. Bei der letzten Vollsperrung war die Linie 41 regelmäßig überfüllt, es gab keine Direktverbindung von Diesdorf, der Beimssiedlung und der Arndtstdraße ins Stadtzentrum und eine Direktbuslinie Westring-Arndtstraße-Tangente-Hasselbachplatz wurde von der MVB damals abgelehnt.

Weitere Informationen zu den Plänen rund um die Sperrung der Tunnel-Baustelle finden sich direkt auf der Seite der MVB.


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Symbolbilder Baustellen

Sanierung Breiter Weg startet ab 2018

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Nach Jahrzehnten der Nutzung sind eine Reihe von MVB-Strecken in Magdeburg dringend sanierungsbedürftig. Darunter auch die Trasse durch den Nordabschnitt des Breiten Wegs.  Verbessert werden soll dabei vor allem auch die Barrierefreiheit und Spalten an den Haltestellen besser den Bedürfnissen von Rollstuhfahrern anpassen. Da ein Planfeststellungsverfahren dazu notwendig wird, rechnet man seitens der MVB mit einem Baubeginn nicht vor 2018.

Ob eine Modernisierung bei laufendem Betrieb möglich sein wird oder ob der Straßenbahnverkehr im Jahr 2018 auf diesem Streckenabschnitt eingeschränkt werden muss, steht noch nicht abschließend fest.

Weitere Details dazu finden sich im Artikel der Volksstimme.


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Advents-Stammtisch 2017

Erfolgreicher Stammtisch im Kannenstieg

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Mehr als 20 Magdeburger*innen diskutierten mit uns am Donnerstag bei unserem Fahrgast-Stammtisch über Verbesserungsmöglichkeiten bei der Nutzung des Nahverkehrs in der Landeshauptstadt. Die meisten Wortmeldungen gab es zu der aktuellen Baustellensituation sowie den erneuten Linienänderungen der MVB ab 19.12.2016 im Bereich Sudenburg, Stadtfeld und Olvenstedt durch die Bauarbeiten am Südring.

Für Unverständnis sorgte hier vor allem, dass es keinen direkten Schienenersatzverkehr von Sudenburg zum Hasselbachplatz gibt und das die Buslinie 54 nur im 20-Minuten-Takt verkehrt. Auch das Diesdorf und die Beimssiedlung ab 19.12.2016 erneut keine Direktverbindung mit der Straßenbahn ins Stadtzentrum haben werden, wurde von mehreren Fahrgästen kritisiert.

Weitere Themen waren die Neubaustrecke im Neustädter Feld sowie der Ferienfahrplan in der Woche vor den Weihnachtsfeiertagen trotz Besucherandrang in der Innenstadt. In Kürze werden wir noch ausführlich vom Stammtisch berichten.


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Neue Nord-Süd-Verbindung – wenig Begeisterung

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Neue Nord-Süd-Verbindung sorgt für Skepsis

Bei der heute in der Volksstimme vorgestellten Neubaustrecke (Neue Nord-Süd-Verbindung) vom Hermann-Bruse-Platz zum Damaschkeplatz sehen wir vor allem drei Punkte sehr kritisch:

1. Bei den Planungen wurde durch die Verkehrsplaner leider der Sozialraumbezug der Bewohner sowie die Wegebeziehungen der Fahrgäste außer Acht gelassen. Die Menschen im Neustädter Feld orientieren sich zur Lübecker Straße und gehen dort einkaufen und zum Arzt. Auch die Erreichbarkeit des Neustädter Friedhofs ist für die Menschen wichtig. Diese Anbindung wird die neue Straßenbahnlinie nicht leisten können. Stadt und MVB haben es bisher nicht geschafft, den Bewohnern ein verlässliches Signal zu senden, dass die Busverbindung [embedyt] http://www.youtube.com/watch?v=FDJt-hs4Crg[/embedyt]zur Lübecker Straße erhalten bleibt. Dadurch kommt es zu Unsicherheiten und zur Ablehnung der neuen Strecke. Diese wird jedoch nur ein Erfolg, wenn sie von den Menschen, die im Stadtteil leben eine hohe Akzeptanz erfährt.

2. Die Innenstadtanbindung ist bei dieser Nord-Süd-Verbindung ein weiterer Schwachpunkt. Die ursprünglich angedachte Linienführung durch die Eisenbahnunterführung an der Walther-Rathenau-Straße zum Krökentor und zum Breiten Weg wurde leider verworfen. Die jetzige Variante zum Damaschkeplatz mag zwar technologisch für die MVB von Vorteil sein und z.B. den Breiten Weg entlasten. [pullquote]Die Bürgerbeteiligung im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens wird von den Anwohnern als Alibibeteiligung wahrgenommen.[/pullquote]

Sie führt allerdings dazu, dass die Menschen aus dem Neustädter Feld nicht umsteigefrei und nur mit Umwegen die Universität, das Opernhaus oder z.B. die Stadtbibliothek erreichen können. Auch das wird leider die Akzeptanz und damit auch den Erfolg dieser Strecke negativ beeinflussen. Dies ist besonders unverständlich, da die Bahn die Eisenbahnunterführung an der B1 in den nächsten fünf Jahren ohnehin erneuern muss und somit bei einer guten Abstimmung die ursprünglich geplante Innenstadtanbindung immer noch möglich ist.

3. Die mangelnde und vor allem späte Einbeziehung der Menschen die es betrifft ist ein weiteres Problem. Die Bürgerbeteiligung im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens wird von den Anwohnern als Alibibeteiligung wahrgenommen, bei der sie sich dann lediglich an der beschlossenen Planung abarbeiten dürfen. Diese Form der Beteiligung reicht vielen Menschen nicht mehr aus und hat ein weiteres Mal negative Auswirkungen auf die Akzeptanz des Projektes.

Stadtverwaltung und MVB23 sollten diese Punkte in Zukunft mitdenken und bei weiteren Projekten die potentiellen Fahrgäste von Anfang an mit einbeziehen und deren Erfahrungen mit einbeziehen.

Update 10.1.2017: 
Für den Neubau der Straßenbahnstrecke in der Raiffeisenstraße als Teil der 2. Nord-Süd-Verbindung, wurde seitens der Planfeststellungsbehörde den Magdeburger Verkehrsbetrieben das Baurecht erteilt.


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Der Baustellen-Newsletter ist da

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Nun wurde der Druck der Öffentlichkeit zu groß. Die MVB reagieren mit einem Fünf-Punkte-Plan auf die Kritik von Fahrgästen und Gewerbetreibenden an den Verzögerungen bei den Bauarbeiten am Südring, der schlechten Ausschilderung der Umsteigebeziehungen sowie der mangelnden Kommunikation.

Diese Maßnahmen kommen keinen Tag zu früh. Bei anderen Verkehrsbetrieben sind diese Dinge selbstverständlich und bereits Bestandteil der Planung. Bleibt also nur zu hoffen, dass die MVB bei den nächsten Baustellen diese Maßnahmen von vornherein mit einplant und nicht erst wieder durch die Öffentlichkeit dazu gedrängt werden muss.

Erste Umgesetzte Maßnahme ist die Einrichtung eines Baustellen-Newsletter, der alle Interessierten und natürlich auch Anwohner und Gewerbetreibende auf dem laufenden halten soll. Hier geht es zur Anmeldung für den MVB-Newsletter.


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Erste MVB-Haltestelle mit WLAN

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In vielen Ländern eine Selbstverständlichkeit, in Berlin an vielen U-Bahnhöfen der BVG zu finden, in Magdeburg auf dem Vormarsch: Freies WLAN für alle. Zusammen mit Freifunk Magdeburg hat das Landesjugendwerk der AWO Sachsen-Anhalt in den letzten Wochen in einem Projekt mit den Bewohner*innen einer Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete dort freies WLAN eingerichtet und gleichzeitig drei Haltestellen der MVB – Magdeburger Verkehrsbetriebe am Wasserwerk Buckau mit WLAN versorgt. Danke an Falko Grube und Tom Assmann, die sich im Stadtrat für ein offenes WLAN für alle Magdeburger*innen eingesetzt haben und dazu über ihre Fraktionen einen entsprechenden Antrag in den Stadtrat eingebracht haben.


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Endlich Mobilitätshelfer

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Mehrfach hatten wir die Vorschläge von Fahrgästen aufgegriffen und den Einsatz von Mobilitätshelfern gefordert. Nun können wir als ersten Erfolg verzeichnen, das Stadt und MVB an neuralgischen Punkten diese Mobilitätshelfer einsetzen. Auch eine weitere Forderung, eine zusätzliche Linie vom Hasselbachplatz nach Stadtfeld einzurichten, wird derzeit zumindest geprüft.

Mehr Details finden sich in der aktuellen Ausgabe der Volksstimme.


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Absurde Fahrpreiserhöhungen

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Fahrgastverband kritisiert Fahrpreiserhöhungen

Der Fahrgastverband Magdeburg e.V. kritisiert die Fahrpreiserhöhungen bei der MVB im Marego-Verbund zum 01. August 2016 als unangemessen und sieht darin ein verheerendes Signal, welches angesichts der momentanen Situation im ÖPNV in Magdeburg an die Fahrgäste gesendet wird.

„Vor dem Hintergrund des aktuellen Baustellenchaos in der Landeshauptstadt ist diese Fahrpreiserhöhung für die Fahrgäste eine Zumutung und in keiner Weise gerechtfertigt.“  Nach der massiven Kritik der ÖPNV-Nutzer aus Stadtfeld, Diesdorf und Sudenburg an der unzureichenden Straßenbahnanbindung in die Innenstadt während der Großbaustellen hätten wir uns als Geste an die Magdeburger einen bewussten Verzicht auf die Fahrpreiserhöhungen gewünscht, um verloren gegangenes Vertrauen der Fahrgäste in die MVB wieder herzustellen, sagt Tom Bruchholz, Vorsitzender des Fahrgastverbandes Magdeburg e.V.
Nicht nachvollziehbar sind die Fahrpreiserhöhungen auch deshalb, weil sie selbst mit dem Durchschnittswert der Tarifsteigerung gerechnet ein Mehrfaches über der Inflationsrate des Vorjahres liegen und auch die Preise für Dieselkraftstoff in den letzten anderthalb Jahren deutlich gesunken sind“, so Bruchholz weiter.
[pullquote]„Vor dem Hintergrund des aktuellen Baustellenchaos in der Landeshauptstadt ist diese Fahrpreiserhöhung für die Fahrgäste eine Zumutung und in keiner Weise gerechtfertigt.“[/pullquote]

„Auch die massiven Ausfälle von teilweise bis zu 120 Straßenbahnfahrten pro Tag im Zeitraum zwischen September und Dezember 2015 lassen diese Fahrpreiserhöhungen in einem zweifelhaften Licht erscheinen“, ergänzt Daniela Kreissl, stellvertr. Vorsitzende des Fahrgastverbandes. Wenn die MVB einen Teil ihrer Leistung nicht erbringt und auch die Qualität an anderen Stellen zu wünschen übrig lässt, ist es nahezu absurd, hier mit gestiegenen Kosten zu argumentieren. Dies trifft aus unserer Sicht auch auf den ausgedünnten Ferienfahrplan zu“, so Kreissl weiter.

Unverständlich ist für uns auch, dass ein weiteres Mal parallel zur Erhöhung der Fahrpreise die Mitnahmeregelungen bei Abo-Karten eingeschränkt werden. Durch diese Einschränkungen verprellt man unnötig zahlende Kunden. Ziel der MVB sollte jedoch sein, mehr Fahrgäste für Bus und Straßenbahn zu gewinnen, um mit diesen Mehreinnahmen eventuelle Kostensteigerungen abzufedern, anstatt Fahrgäste, die auf die MVB angewiesen sind, jährlich zur Kasse zu beten. Hier sehen wir allerdings auch die Stadträte sowie die Stadtverwaltung in der Pflicht, die MVB mit ausreichend mit finanziellen Mitteln auszustatten.

Forderungen des Fahrgastverbandes Magdeburg e.V. zur kurzfristigen Verbesserung der ÖPNV-Situation für Fahrgäste während der Großbaustellen:

  • Verlängerung der Gültigkeitsdauer der Einzelfahrscheine auf 90 Minuten (mindestens für die Zeit der Großbaustellen)
  • Umleitung der Linie 10 vom Hasselbachplatz über Südring, Westring nach Diesdorf oder zum Olvenstedter Platz (statt zur Leipziger Chausee, als Entlastung der häufig überfüllten Linie 41)
  • Einsatz von Mobilitätshelfern/ Servicepersonal während der Großbaustellen zur Hilfe für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste und zur Information an neuralgischen Punkte wie beispielsweise Südring, Westring, Damaschkeplatz und Hauptbahnhof
  • Einrichtung von umsteigefreundlichen Anschlüssen am Westring und an der Harsdorfer Straße zur Linie 41

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Verkehrspolitiker stellen sich vor

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Der Kreisclub Sachsen-Anhalt des Automobilclubs ACE hatte zu einer öffentlichen Gesprächsrunde mit den verkehrspolitischen Sprechern der in den Landtag gewählten Fraktionen eingeladen. Die Veranstaltung fand am 31. Mai 2016 statt. Der Einladung waren ca. 15 Interessenten und alle verkehrspolitischen Vertreter der Landtagsfraktionen, bis auf die Grünen, gefolgt. Und wir mittenmang.

Wer jetzt denkt, es ging nur um Auto und Straße, wurde eines Besseren belehrt. Schon in der Begrüßung der Teilnehmer stellten die Organisatoren vom ACE fest, dass sie nicht nur ein Automobilclub sind, sondern sich vielmehr auch als Mobilitätsclub sehen und einbringen.

Neben Themen wie „sozialverträglicher Personen- und Güterverkehr“, „Infratstrukturfinanzierung“, „Elektromobilität“ und „Verkehrssicherheit“ haben die Fraktionen auch den „ÖPNV“ und  „Radverkehr“ genauso im Fokus.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die Mobilität der Menschen, auch im ländlichen Raum zu sichern sei. Da bei ist auch zu berücksichtigen, dass immer mehr Menschen auch ohne eigenes Auto bzw. ohne Führerschein mobil sein wollen.

Hier gilt es ein qualitativ hochwertiges Angebot im ÖPNV unter Nutzung flexibler Bedienformen langfristig verlässlich zu sichern. Dies umfasst eine optimale Verknüpfung aller Verkehrsträger entsprechend ihrer Stärken. So sollte das vorhandene Netz verkehrsmittelunabhängig weiterentwickelt werden.

Auch ist es klar, dass Mobilität auch weiter für alle bezahlbar sein muss.

Im Ergebnis ein recht informativer Abend, um einen ersten Überblick zu erhalten, in welche Richtung die Verkehrspolitiker der Regierungs- bzw. Oppositionsparteien wollen. Auch war festzustellen, dass die im Landtag vertretenen Parteien bei den verkehrspolitischen Sachthemen nicht unbedingt sehr weit bzw. grundlegend voneinander entfernt sind. Es wird spannend sein, die Arbeit der Fraktionen, der Regierung bzw. Opposition zu beobachten und auch kritisch zu begleiten. Der ACE plant den begonnen Dialog in einem Jahr mit einem weiteren Gespräch in dieser oder ähnlicher Runde fortzusetzen.


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Erneut Probleme bei der MVB im März

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Pressemitteilung: 
Nach dem die MVB – Magdeburger Verkehrsbetriebe in den letzten Wochen die Ausfälle und Verspätungen deutlich reduzieren konnten, kommt es seit einigen Tagen erneut zu erheblichen Behinderungen für die Fahrgäste. Allein am Mittwoch, 23.3.2016 kam es zu Ausfällen von jeweils mehreren Straßenbahnen auf den Linien 5, 6, 8, 9 und 10. Dies weckt bei vielen Fahrgästen unschöne Erinnerungen an die Situation Ende 2015, wo an manchen Tagen bis zu 120 Straßenbahnfahrten der MVB ausfielen.

Zusätzlich kommt es seit letzter Woche durch die Baustelle der MVB am Salbker Platz auf der Linie 2 nahezu täglich zu hohen Verspätungen in beide Richtungen von bis zu 25 Minuten. Vor allem im Berufsverkehr kommen die Bahnen durch den Stau vor der Baustelle verspätet in Westerhüsen an. Durch die kurze Wendezeit an der Endstelle von nur 6 Minuten sind Verspätungen in Richtung Stadt dann vorprogrammiert. Mehrere Fahrgäste berichteten dem Fahrgastverband Magdeburg, dass es dadurch im Bereich zwischen Buckau und Hasselbachplatz mehrfach zu überfüllten Bahnen kam, auch weil die Linie 8 in den letzten Tagen häufig ausgefallen ist.

Die MVB hatte die Baustelle um fast eine Woche verlängern müssen. Offensichtlich haben die Verkehrsbetriebe große Schwierigkeiten, diese Bauarbeiten koordiniert und zügig durchzuführen.

“Angesichts der massiven Auswirkungen der Baustelle auf den Straßenbahn- und Individualverkehr sind Fahrgäste, Autofahrer und Anwohner verwundert, warum nach 16 Uhr dort keinerlei Bautätigkeiten mehr stattfinden“ sagt Marco Hennings, stellvertretender Vorsitzender des Fahrgastverbandes Magdeburg e.V.
Ein zusätzlicher Straßenbahnzug an der Endstelle in Westerhüsen für die Zeit der Bautätigkeit würde den Fahrplan deutlich stabilisieren. “Offensichtlich ist die MVB dazu leider auf Grund von Fahrzeugknappheit nicht in der Lage. Auch der Personalmangel ist anscheinend nach wie vor nicht überwunden“ so Hennings weiter.


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Stellungnahme der Stadt/MVB zu September-Ausfällen

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Anfang Oktober 2015 hatte Tom Assmann von der Partei Bündnis90/Die Grünen eine förmliche Anfrage im Stadtrat lanciert. Da hatten wir den schlimmen September gerade hinter uns und vor diesem Eindruck erstaunt es auch nicht dass die Anfrage den Namen: F0169/15: Katastrophale Ausfälle bei der MVB trägt.

Es hat einen Moment länger gedauert, aber seit 1.3.2016 liegt die Antwort von Stadt und MVB vor.  Und mit Verwunderungen erfahren wir, die MVB verzeichnete im Monat September 2015 durchschnittliche Dienstausfälle in der Höhe von 5,42 %. Wir erinnern uns ungerne an diesen September und die schlechte Stimmung bei allen MVB-Nutzern ob den teilweise weit mehr als 100 ausgefallenen Verbindungen pro Tag. Gerne jedoch erinnern wir uns an die erheiternden Aussagen des MVB-Pressesprechers, der seiner aufgebrachten Kundschaft erklären wollte, die MVB hätte einen neuen Pünktlichkeitsrekord aufgestellt – im August.

Das Qualitätsversprechen der MVB...

Das Qualitätsversprechen der MVB. Vor allem die Punkte 1 und 3 haben die letzten Jahre arg gelitten.

Die Stadt wiederum nennt in Ihrer Stellungnahme folgende Gründe für den „schwarzen September“ (der gleich noch von einem nicht minder grauenhaften Oktober gefolgt wurde): „Beim großen Fahrplanwechsel im Juli 2015, welcher aus der Notwendigkeit von Anpassungen durch die Baumaßnahme der Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee erfolgte, kam es zu Unplausibilitäten in der Dienstplanung und zum Zeitverzug in der Personalakquise. Ursächlich war eine zu geringe Planungszeit, resultierend aus sich ändernden Rahmenbedingungen wegen des Begegnungsverbots der Straßenbahnen auf der Anna-Ebert-Brücke und notwendigen Abstimmungen. Zudem kam es aufgrund der Überschreitung der Planparamater im Bereich Krankenstand, Urlaubsanspruch und diverser Freistellungen zu Ausfällen im Linienbetrieb der MVB.“  Aha. Selbstverständlich kann die MVB nichts für Unfälle, Baustellen, marode Brücken und Stau wegen falschparkenden Autos. Allerdings mag uns der Zusammenhang zwischen Baumaßnahme Ernst-Reuter-Allee und Personalakquise nicht so wirklich einzuleuchten. und was genau dürfen wir uns unter „Unplausibilitäten in der Dienstplanung“ vorstellen?

Aber es gibt auch gute Neuigkeiten, so stehen ab April zehn zusätzliche Fahrer zur Verfügung.
Aufgrund der notwendigen Mehrleistung durch die Baumaßnahme EÜ ERA ist eine größere Anzahl von Fahrern vorrangig im Busbereich notwendig. In Abhängigkeit der Akquisezeit und der Ausbildungsdauer konnten Mitte Dezember 2015 alle Planstellen im Busbereich besetzt werden. Beide Lösungen führten zu einer spürbaren Reduktion in der Nichtbesetzung von Diensten auf durchschnittlich 0,19 % im Monat Januar 2016. Um personalbedingte Ausfälle weiter zu reduzieren, werden seit dem 11.01.2016 zehn zusätzliche Straßenbahnfahrer ausgebildet. Diese stehen dem Fahrdienst ab April 2016 zur Verfügung.

Wir sind schon auf die Antworten der Stadt auf die ähnlich gelagerte Anfrage der CDU-Fraktion vom 21.1.2016 gespannt.

=> Anfrage CDU-Fraktion

Die Antworten der Stadt im Detail gibt es als PDF-Dokument auch hier: Anfrage F0169-15 – Stellungnahme S0023-16


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Rothensee: Weiterhin Geduld gefragt

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Die GWA Rothensee lud am 25.02.20165 zu einer Informationsveranstaltung  betreffend der Beseitigung der Hochwasserschäden an der Straßenbahntrasse Linie 10“

Rund 4o Anwohner folgten den Ausführungen der MVB-Geschäftsführerin Brigitte Münster-Rendel, Dr. Dieter Scheidermann (Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr der Stadt Magdeburg und Vorsitzender des Aufsichtsrates der MVB) sowie Klaus Zimmermann (Bürgermeister und Beigeordneter für Finanzen und Vermögen der Stadt Magdeburg).

Die Veranstaltung fand nach mehreren Aktivitäten der GWA und auch der IG Rothensee sowie nach einem kontroversen Krisentreffen im Dezember 2015 statt. Bekanntlich fühlen sich die Rothenseer seit dem Hochwasser 2013 vom  Straßenbahnverkehr in Ihrer Stadt abgekoppelt. Seit Juni 2014 fährt die Straßenbahnlinie 10 zwar wieder nach Rothensee und bis zum Barleber See. In der Hauptverkehrszeit fährt sie auch alle zehn Minuten – aber nur bis zur Zwischenendstelle Pettenkoferstraße. Nur jede zweite Bahn fährt im 20-Minuten-Takt  tatsächlich weiter bis zum Barleber See.

Der auch nach dem Nahverkehrsplan der Landeshauptstadt vorgesehene Zehn-Minuten-Takt nach Rothensee ist also gehörig aus dem Takt geraten. Dass sich daran erst wieder mit der Durchführung des Neubaus der Gleisanlagen ab 2019 etwas ändern sollte, hatte die letzten Monate nicht nur in Rothensee für Empörung gesorgt. Nach anfänglicher Verhärtung der Fronten zwischen Einwohnern in Rothensee und der MVB scheint nun doch wieder Bewegung in die Sache gekommen zu sein.

Nur noch zwei Jahre?

Nach den Aussagen der MVB-Geschäftsführerin Münster-Rendel muss neben der Strecke auch die Stromversorgung der Strecke saniert werde. Sie erklärte bei ihrer Präsentation „Wir können, losgelöst von der Sanierung der Straßenbahnstrecke, die Schäden an der Stromversorgung durch den Neubau eines Gleichrichterunterwerks (GUW) für die Straßenbahn schon deutlich früher beseitigen“. Frühestens ab 2019 vielleicht wieder nutzbar: die alte Wendeschleife in Rothensee

Mit dem Gleichrichterunterwerk, eine Art Trafohäuschen, das die Stromversorgung der Strecke für die Straßenbahnen übernimmt, wäre technisch gesehen ein Zehn-Minuten-Takt der Linie 10 nach Rothensee wieder möglich. Die MVB sei dabei den Bau vorzubereiten. Erst werde davon ausgegangen, dass das GUW Ende 2017, spätestens Anfang 2018 steht. „Was erst in Zwei Jahren?“ so der Ausruf aus dem Publikum. Bürgermeister Klaus Zimmermann verdeutlichte daraufhin die nicht unerheblichen verwaltungstechnischen Abläufe, etwa die Planung (bis zu  drei Monate), europaweite Ausschreibung (bis zu sechs Monate) Bestellung der Anlagen (Lieferfrist bis zu sechs Monate) und dann die Bauausführung. Somit wäre ein zeitlicher Ablauf von bis zu 24 Monate für das GWU von Planung bis Inbetriebnahme nicht unrealistisch. Es würde allerdings vor dem Beginn der Gleisneubaumaßnahme realisiert sein, insofern wesentlich früher als bisher geplant.

Bleibt allen Anwohnern in Rothensee und den Arbeitnehmern in den Norden zur Arbeit auf den ÖPNV angewiesen sind, einfach nur das abwarten? Eine Möglichkeit gäbe es noch: Technisch wäre es durchaus machbar, den Zehn-Minuten-Takt bis zum Betriebshof Nord zu realisieren und ab da einen 20-Minuten-Verkehr bis zur Haltestelle Barleber See durchzuführen. Allein es ist nicht gewünscht und auch nicht gewollt. Für die MVB-Geschäftsführerin „passt es nicht in die Arbeits- und Betriebsabläufe“ und für Klaus Zimmermann zählt eine Verbesserung der Verbindung wenig, solange es mehr kostet. Beides wenig überzeugende Argumentationen, die den zwingenden Willen vermissen lassen, endlich wieder einen akzeptablen Öffentlichen Verkehr in Rothensee herzustellen.

 Totgesparte MVB?

Auch wenn sich hier wegen der Mehrkosten der Bürgermeister und Finanzbeigeordnete auf die Seite der MVB schlägt, bleibt dennoch zu fragen, ob hier die Stadt vor lauter Sparmaßnahmen überhaupt noch ihrem Versorgungsauftrag nachkommt. Die MVB-Führung möchte man zudem darauf hinweisen, dass es vor dem Hochwasser auch einen funktionierenden Verkehr gab und dass mit ein wenig gutem Willen natürlich auch Arbeitsabläufe angepasst werden können. Leider konnte aber auch an diesem Abend der Eindruck nicht ausgeräumt werden, dass es genau daran fehlt.

Der Einwurf eines Stadtrates, ob man für Rothenseer Anwohner nicht die Kosten für die Monatskarten reduzieren könnte, da die MVB ja auch nur ein reduziertes Angebot liefert, wurde seitens des Bürgermeisters und Finanzbeigeordneten etwas humorlos  als Polemik abgetan, fand allerdings durchaus Anklang im Publikum.

Grundsätzlich muss sich die Stadt einmal mehr vorhalten lassen, vor lauter Sparelan die finanzielle und personelle Situation der MVB selbst ungünstig beeinflusst zu haben – nicht wenige Stimmen in der Stadt sagen es drastischer: „Die MVB wurde totgespart“. Vielleicht bedarf es eines weiteren Machtwortes des Oberbürgermeisters wie zum Ende des letzten Jahres, als nach permanenten Verspätungen und Ausfall von Straßenbahnen, die Einstellung von weiterem Fahrpersonal veranlasst wurde.


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Manchmal nervt einfach nur die Kundschaft

Category:FVMD,Magdeburg,MVB Tags : 

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Nicht immer sind die Verkehrsbetriebe schuld, wenns schlecht läuft. Hie und da sind einfach nur die Fahrgäste daneben.

 

 

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Die FVMD-App ist da!

Category:FVMD,ÖPNV

Bei der Umgestaltung unserer Webseite haben wir uns darum bemüht, so viele Informationen wie möglich zu bündeln und unseren Lesern und allen die am ÖPNV in Magdeburg interessiert sind, zur Verfügung zu stellen. Egal ob mit PC oder Smartphone, man kann den zeitaktuellen Störungsmelder der MVB verfolgen, mit Direktlink zum Google Play Store hilfreiche Apps runterladen, in den Artikeln stöbern, ältere Volksstimme-Artikel nachlesen oder die nächsten Termine der Stadtteil-Arbeitsgruppen GWA einsehen.

Trotzdem bleibt der Hauptkanal um sich auszutauschen und tagesaktuelle Ereignisse abzubilden, natürlich Facebook. Auf der Seite des Fahrgastverbandes Magdeburg und in der Gruppe der MVB-Verspätungsbetriebe tauschen sich Leser aus und sind weitere Infos verfügbar. Auch wenn Facebook eine große Verbreitung hat, gibt es sehr viele Menschen die es nicht nutzen und auch nicht nutzen wollen. Damit diese uns trotzdem immer folgen können, haben wir unsere eigene FVMD-App gebastelt.

FVMD QRCode

Der schnellste Weg zur FVMD-App: einfach den QRCode scannen.

Ihr findet unsere App im Apple iTunes Store, könnt Sie aber auch direkt mit dem hier abgebildeten QR-Code auf euer Handy laden.
Es gibt zudem einen direkten Link wo die Inhalte unserer FVMD-App erreichbar sind. Demnächst wird die App zudem umsonst im Amazon-App-Store erhältlich sein und auch der Google-Play-Store wird zeitnah noch folgen.

Eine andere Variante sich die FVMD-App aufs Handy zu holen ist es, unter folgendem Link die APK-Datei der App herunterzuladen und diese dann auf Ihr Smartphone zu übertragen (funktioniert auch wenn man sich die Datei als Mail sendet und dann einfach drauf klickt).

Einmal in der App drin bekommt ihr Facebook-Beiträge zu sehen, könnt euch dann aber auch direkt zu anderen Beiträgen weiterleiten lassen (immer wenn ein grüner Stich links von einem Beitrag steht ist das ein Link). Facebook und unsere Homepage sind komplett miteinander verknüpft und Ihr finde alle Infos rund um uns, die MVB und den ÖPNV in Magdeburg gebündelt.

Wir wünschen viel Spaß damit!

 

 

 

 


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Fahrplan als Karte in Echtzeit?

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Eine spannende Art den aktuellen Verkehr zu verfolgen und dabei „seine“ Bahn oder Bus im Auge zu behalten bietet sich mit Travic. Eine digitale Karte zeigt, wie Busse und Bahnen durch die Städte fahren. Das Projekt Travic deckt dabei fast 250 Transportunternehmen ab und seit kurzem gehört Magdeburg auch dazu.

Jede fahrende Bahn oder Bus wird dazu auf einer Karte visualisiert. Das Projekt ist aus einer Zusammenarbeit des deutsch-schweizerischen Unternehmens Geops mit der Universität Freiburg entstanden. Die Travic-Webseite kennt aktuell fast 250 Verkehrsunternehmen auf dem Globus. Die meisten Verkehrsmittel sind für Nordamerika und Europa eingepflegt worden, aber auch Teile von Australien sind dabei. Mit dabei sind auch viele deutsche Großstädte. Allerdings liefern deutsche Verkehrsunternehmen offenbar noch keine Echtzeitdaten. Trotzdem faszinierend zu beobachten und vielleicht ein kleiner Blick in die Zukunft.

 


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Straßenbahn anderswo: Basel

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Für eine Wirtschafts- und Kulturstadt wie Basel sind leistungsfähige öffentliche Verkehrsmittel unentbehrlich. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind in Basel sehr beliebt. Die Basler Verkehrsbetriebe befördern pro Jahr rund 132 Millionen Fahrgäste. Das sind täglich über 360‘000 Personen. Auf 9 Tramlinien verkehren 129 Tramwagen sowie 79 Anhängerwagen. 99 Busse bedienen 13 Buslinien. Rechnet man die Fahrleistung aller BVB-Fahrzeuge zusammen, so umrunden diese jeden Tag einmal die Erde.

Rund 1‘200 BVB-Mitarbeitende sorgen 365 Tage im Jahr für einen reibungslosen Betrieb. 1895 gegründet, betreibt die BVB heute als grösste Partnerin im Tarifverbund Nordwestschweiz (TNW) in Basel-Stadt und Umgebung mehr als 180 Kilometer Tram- und Buslinien. Die BVB modernisiert in den nächsten Jahren ihre Fahrzeugflotte: Ende 2014 wurden die ersten beiden von insgesamt 61 neuen FLEXITY-Trams von Bombadier in Betrieb genommen. Die Auslieferung der neuen Tramflotte erfolgt bis Ende 2017. In diesem Jahr werden zudem 55 neue Gelenkbusse in Betrieb genommen.  Bei der Auswahl der neuen Straßenbahnflotte wurden die Fahrgäste konsequent mit einbezogen und konnten sogar die Ausstattung der Bahnen mitbestimmen. Vor allem die Frage ob Stoff- oder Holzsitze zum Einsatz kommen sollen, sorgte für Gesprächsstoff.  Nicht weniger eifrig wurde über die neue Wagenfarbe der berühmten grünen Bahnen diskutiert. Die neuen Trams sind alle klimatisiert, vom freien WLAN haben sich die Basler Verkehrsbetriebe jedoch wieder verabschiedet.

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Die BVB wird seit 2006 als öffentlich-rechtliche Anstalt geführt, die sich zu 100 Prozent im Besitz des Kantons Basel-Stadt befindet. Viele weitere interessante Informationen finden sich zudem im letzten Geschäftsbericht.


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Warnstreik sorgt für Bus-Ausfälle

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Am Freitagmorgen sind viele Busfahrer der Magdeburger Verkehrsgesellschaft (MVG) in einen kurzen Warnstreik getreten. Der Streik begann gegen 5 Uhr und wurde gegen 9 Uhr beendet. Anlass waren nach Angaben der Gewerkschaft ver.di die am Donnerstag gescheiterten Tarifverhandlungen. Laut Gewerkschaft legten 17 Bus-Fahrer der Frühschicht ihre Arbeit nieder, um Druck in den derzeit laufenden Tarifverhandlungen zu machen.

Die Magdeburger Verkehrsgesellschaft (MVG) ist eine Tochtergesellschaft der Magdeburger Verkehrsbetriebe AG (MVB) und die aktuelle Situation erinnert an die Streiksituation 2013. Bereits damals versuchte ver.di Lohnsteigerungen für die Beschäftigten der MVG zu erkämpfen. Details dazu finden sich in einem Volksstimme-Artikel vom 4. Mai 2013. Auch dem aktuellen Streik widmet die Volksstimme am 23.1.2016 eine ganze Seite der Lokalausgabe.

Warnstreik VST

Artikel der Volksstimme.

Seitens des Fahrgastverbandes Magdeburg können wir uns natürlich nicht zu tariflichen Belangen äußern – erlaubt sei jedoch die Frage, warum die MVB ihre Kundschaft nicht vorwarnen konnte und die Schuld dafür Verdi gibt. Dass nach ergebnislose Verhandlungen mit der Gewerkschaft ver.di die Wahrscheinlichkeit groß war, dass es zu Warnstreikes kommt, ist naheliegend. Es wäre ein hilfreicher Dienst für die eigenen Kunden gewesen, zeitig darauf hinzuweisen. Ist jedoch leider unterlassen worden und so standen unzählige Fahrgäste heute morgen vergebens an den Haltestellen.  Ein Facebook-Eintrag morgens um 6 Uhr ist da einfach nicht genug.


MVB – Störungsmelder

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