Category Archives: MVB

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Foto Straßenbahnlinie 8

Keine Linie 8 in den Winterferien

Category:Buckau,MVB,Verspätungen Tags : 

Die Straßenbahnlinie 8 der Magdeburger Verkehrsbetriebe ist in der kommenden Woche nicht im Einsatz. Grund ist die anhaltende Grippewelle im Land.

Die Grippewelle macht auch vor den Verkehrsbetrieben keinen Halt. „Wir merken spürbar die Auswirkungen der aktuellen Grippewelle. In nahezu allen Bereichen, ob Verwaltung, Fahrdienst oder Technik fehlen bei uns derzeit krankheitsbedingt Kollegen“, sagt MVB-Geschäftsführerin Birgit Münster-Rendel.

Auch im Fahrdienst ist der Krankenstand mit ca. 20 Prozent seit dem Januar anhaltend sehr hoch – jeder fünfte Fahrer fehlt. „Bisher konnten wir das dank unserer vielen Neueinstellungen gut kompensieren und hatten keine personalbedingten Ausfälle im Linienverkehr zu verzeichnen. Doch nun beginnen in der nächsten Woche die Schulferien. Dann haben auch zahlreiche Kolleginnen und Kollegen Anspruch darauf, sich im Urlaub zu erholen“, berichtet die Geschäftsführerin weiter. Damit sind sowohl urlaubs-, als auch krankheitsbedingt mehr Arbeitnehmer abwesend, als üblich.

Daher ist in der gesamten nächsten Woche die Verstärkerlinie 8 zwischen Neustädter See und Buckau nicht im Einsatz. Diese Linie, die sonst montags bis freitags zwischen 7 und 17 Uhr alle 20 Minuten verkehrt, fährt parallel zu anderen Linien, um vor allem Schülerverkehre schultern zu können. „Daher ist es verschmerzbar, diese Linie einzustellen. Wir bitten unsere Fahrgäste mit Zielen Neustädter See oder Buckau die parallel fahrenden Linien 2 und 9 zu nutzen“, so Birgit Münster-Rendel.

Mit der Streichung der Linie 8 sollen auch krankheitsbedingte Ausfälle auf anderen Linien vermieden werden und somit ein verlässlicher und fahrplantreuer Verkehr angeboten werden.

Die Linie 8 ist vom 6. bis 10. Februar nicht im Einsatz. 

Pressemitteilung der MVB vom 03.02.2017

Schön zu sehen, dass man seitens der MVB – Magdeburger Verkehrsbetriebe dazugelernt hat und die Fahrgäste frühzeitig über die zu erwartenden Ausfälle aufklärt. Daumen hoch von unserer Seite für den offenen Umgang mit den Kunden!


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Symbolbild Kindergarten

Kindergarten-Kinder fahren endlich kostenlos

Category:Magdeburg,MAREGO,MVB,ÖPNV,Uncategorized Tags : 

Endlich ist es soweit und nun auch amtlich: ab 13. Februar können bei Gruppenausflügen alle Kindergarten-Kinder (unabhängig vom Alter), bis zum Schuleintritt kostenlos Bus, Bahn und Zug im Marego-Verbund nutzen.

Bisher musste für Kindergarten-Kinder, die bereits das 6.Lebensjahr erreicht hatten, eine ermäßigte Fahrkarte gekauft werden. Diese Regelung entfällt nun zum 13. Februar, wie die MVB heute mitteilte.

Vor etwa einem Jahr war das Thema hochgekocht und mündete schließlich in einem Antrag der Linken-Fraktion auf „Freie Fahrt für alle Kita-Kinder“. Die MVB wiederum beriefen sich auf Ihre Beförderungsrichtlinien, nach denen alle Kinder ab 6 Jahren einen ermäßigten Fahrschein benötigen. Die Volksstimme berichtete damals mehrfach darüber. Oberbürgermeister Lutz Trümper  konnte damals die Aufregung nicht recht nachvollziehen, da seiner Ansicht nach, die Kita-Gruppen doch eh schon umsonst fahren sollten. Den Antrag der Linken-Fraktion erachtete er als unnötig – so richtig konnte es sich der OB auch nicht vorstellen, dass die MVB-Kontrolleure ernsthaft Kita-Kinder-Gruppen kontrollieren und ggf büßen würden. Dem widersprachen damals aber vehement zahlreiche Kita-Leiterinnen, die aufgebracht ihre Erlebnisse mit solch unangenehmen Situationen schilderten. Dies sorgte für einen Sinneswandel bei OB Trümper: „Jetzt haben wir aber offenbar so eine bescheuerte Regelung im Tarif und haben die MVB beauftragt, mit Marego zu klären, dass die zum nächstmöglichen Zeitpunkt geändert wird. Und bis dahin wird nicht kontrolliert.“ Nach einigen Tagen schwenkte die MVB dann doch auf die Linie des OB´s ein und diese Regel sollte ab April 2016 umgesetzt werden.

Antragsinitiator Dennis Jannack (Linke) und sein Fraktionschef Frank Theile bekundeten Freude über den Sinneswandel beim Stadtoberhaupt, beharrten aber auf einer korrekten tariflichen Neuregelung, die den Passus der Zahlungspflicht ab 6 Jahre tilgt. Der Stadtrat folgte dem entsprechenden Antrag schließlich einstimmig, inklusive Oberbürgermeister. Die MVB wiederum gelobte, das Thema in die Gespräche mit dem Verkehrsverbund Marego zu tragen, um eine einheitliche Regelung über Magdeburger Grenzen hinweg zu finden.

Nun, 10 Monate später ist es soweit und die Tarifbestimmungen des Verkehrsverbunds marego werden zum 13. Februar angepasst.

Artikel Volksstimme zu den Kita-Kindern


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VS-Bericht zu Kritik an Baustellenlinien Minibus 31.01.2017

Erneut Kritik an Baustellenlinien

Category:Baustellen,FVMD,Magdeburg,MVB,Netzausbau Tags : 

Die Volksstimme greift heute die Kritik an der mangelhaften Anbindung der Baustellenlinien von Sudenburg zum Hasselbachplatz sowie in das Stadtzentrum auf. Mehrfach hatten sich Fahrgäste auch über die Minibusse auf der „Anwohnerlinie“ zum Hassel beschwert.

In dem Artikel weisen die MVB zwar unsere Kritik am Fahrer- und Fahrzeugmangel zurück, bleiben aber eine Erklärung schuldig, warum sie den Sudenburgern die direkte Straßenbahnanbindung ins Zentrum zum 19.12.2016 kappte, obwohl sie genau wusste, dass in den drei Wochen über Weihnachten und den Jahreswechsel am Südring keine Bauarbeiten stattfinden würden.

Hier wurde den Sudenburgern drei Wochen lang ohne Not Belastungen in Form von längeren Fahrzeiten und häufigerem Umsteigen zugemutet.
Außer dem Aufstellen von Absperrgittern war zwischen dem 19.12.2016 bis zum 09.1.2017 auf der Baustelle am Südring nichts vorangegangen. Auch ein Grund – neben der Witterung – weshalb sich die Südringbaustelle in argem Verzug befindet (siehe auch unsere Beiträge). Schon jetzt steht fest dass der Südring für den Autoverkehr länger gesperrt bleiben wird und vermutlich nicht vor Mitte Mai frei gegeben werden kann.

Bis zum 1.April muss die Baustelle zwingend fertig werden, denn dann wird die Strecke dringend als Umleitung wegen der Vollsperrung am City-Tunnel benötigt.

VS-Bericht zu Kritik an Baustellenlinien Minibus 31.01.2017


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Südring-Baustelle im Janaur 2017

Frost bremst Südring-Baustelle aus

Category:Baustellen,MVB,Netzausbau Tags : 

Wie dem MVB-Baustellen-Newsletter entnommen werden kann, sorgt Frost für Verzögerungen an der Südring-Baustelle. Bekanntlich hatte man seitens der MVB ab 19. Dezember 2016 zwar mit Sperrung und veränderter Linienführung begonnen – nur Bauarbeiter suchte man bis zum 9.1.2017 leider vergeblich. Dann kamen Schnee und Eis und so richtig konnte dann auch in den letzten Wochen nicht weiter gearbeitet werden. Dies erhöht nun weiter den Druck, denn bis zum 1. April muss das Gleisviereck verlegt sein, denn dann wird die Strecke dringend als Umleitung wegen der Vollsperrung am City-Tunnel benötigt. Schon jetzt steht fest dass der Südring für den Autoverkehr länger gesperrt bleiben wird und vermutlich nicht vor Mitte Mai frei gegeben werden kann.

Die MVB prüft den Bauablaufplan

Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen und so kann man im Baustellen-Newsletter auch folgendes lesen: „Um diesen Termin sicherzustellen, muss aufgrund der derzeitigen Witterungen die Bautechnologie und der Bauablaufplan angepasst werden. Folgende Winterbaumaßnahmen werden geprüft, umzusetzen: Der Baubereich könnte teilweise mit einem Zelt überspannt werden, damit kein Frost in den Boden eindringen kann. Außerdem wird das Zelt zur Lagerung von temperaturempfindlichen Materialien benötigt. Außerdem könnten größere Geräte und, soweit technologisch sinnvoll und möglich, mehr Bauarbeiter zum Einsatz kommen, um schneller voran zu kommen…“ Ach, ehrlich? – ist man geneigt zu fragen. Wirklich ärgerlich für die MVB, dass Winter sich auch tatsächlich wie Winter anfühlt und aufführt. [pullquote]Außerdem könnten größere Geräte und, soweit technologisch sinnvoll und möglich, mehr Bauarbeiter zum Einsatz kommen, um schneller voran zu kommen…[/pullquote]

Meinen die das ernst?

Schön, dass die Magdeburger Verkehrsbetriebe erstmal wieder prüfen, was seit Wochen offensichtlich ist: man hat ohne Begründung die Südring-Baustelle für drei Wochen im Dezember/Januar geschlossen und ist nun zu langsam, zu ineffizient und offensichtlich vom Winterwetter im Januar überrascht worden. Wäre es den Magdeburger Verkehrsbetrieben nicht tatsächlich Ernst damit, dann könnte man sich als Zuschauer und Kunde diesen Unternehmens tatsächlich fragen, ob das ein verfrühter Karnevals-Scherz sein soll. 

Ein Zelt soll ja nun ersteinmal für ein wenig Abhilfe sorgen – warum erst jetzt? Dass es auch anders geht, zeigt die größte Baustelle der Landeshauptstadt: Frost und Schnee haben die Arbeiten auf der Tunnelbaustelle am Magdeburger Hauptbahnhof in den vergangenen Tagen nicht bremsen können. Seit Jahresbeginn wurde an der Unterführung unter den Eisenbahnbrücken durchgehend gearbeitet. So konnten noch vor Beginn der Frostperiode größere Mengen an Bodenaushub fortgeschafft worden. Und auch jetzt während des Frostes gehen die Arbeiten zügig voran.

Baustellen-Newsletter Nr.8

Im Baustellen-Newsletter Nr. 8 informiert die MVB über die Verzögerungen an der Südring-Baustelle.


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QIXXIT – der etwas andere Fahrplan

Category:Magdeburg,MAREGO,MVB,ÖPNV Tags : 

Wenn Jemand eine Reise mit Öffentlichem Verkehr über die eigenen Stadtgrenzen hinweg plant, dann kann dieses Vorhaben gerne mal in eine mittlere Arktis-Expedition ausarten. Öffi, Marego, DB, HEX und Co kennen ja die meisten, die regelmäßig in unserer Region den ÖPNV nutzen. Meistens ist die Vorbereitung und das hantieren mit diversen Apps und Seiten kein großes Vergnügen. Doch Reiseplanung soll auch ganz einfach gehen, dies verspricht zumindest das DB-Start-up QIXXIT.

Mit Qixxit können User sich ihren individuellen Reiseweg verkehrsträgerneutral aussuchen. Das bedeutet, dass unterschiedliche Verkehrsmittel und Verkehrsmittelkombinationen für die Reise von Qixxit vorgeschlagen werden. Hierzu zählen unter anderem Carsharing, Mitfahrgelegenheiten, öffentliche Verkehrsmittel, die Bahn, Fernbusse, Call-a-Bike und auch Mietwagen.

Personalisiert noch besser

Wenn man sich bei Qixxit registriert, kann man die Verkehrsmittelauswahl zudem personalisieren. Zum Beispiel kann der Nutzer, der keinen Führerschein hat, Verkehrsmittel wie Carsharing und den eigenen PKW für die Suchanfrage ausschließen. Oder es können Angaben zur Laufgeschwindigkeit gemacht werden, um die Zeitberechnung für den Fußweg anzupassen. Auch kann eine Aussage zur „nutzbaren Zeit“ getroffen werden. Wenn man gerne viel „nutzbare Zeit“ haben möchte, würde der Algorithmus zum Beispiel eher die Bahn als Verkehrsmittel auswählen als das Auto. Neben der Online-Anwendung steht Qixxit als mobile App für Android-Smartphones und das iPhone zur Verfügung. Damit können Nutzer auch unterwegs bequem und flexibel nach alternativen Reiserouten suchen.

Man sollte tatsächlich die App ein paarmal genutzt haben, dann treten die Vorteile von Qixxit erst so richtig hervor. Da die Einrichtung der Profile oder der Verkehrsmittelfilter vielleicht nicht jedem sofort klar sind, führt QIXXIT einen eigenen Youtube-Kanal. In diesem kann sich jeder viele Tipps und Tricks sowie Beispiele und Inspirationen holen – wir haben hier mal die Erklärung zum Profil anlegen rausgesucht.

[embedyt] http://www.youtube.com/watch?v=9iNdeidzJvs[/embedyt]


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Warum eine Tageskarte keine Zeitkarte ist

Category:Fahrkarten,MVB,Preise Tags : 

Der hier dargestellte Fall aus der heutigen Volksstimme ist auch für uns nicht nachvollziehbar. Als Fahrgastverband haben wie die MVB mehrfach damit konfrontiert, zuletzt im Beirat der MVB sowie auf deren Facebook-Seite. Dort versteckt man sich hinter den Beförderungsbedingungen, nach denen eine Tageskarte nicht mit Wochen-oder Monatskarten gleichzusetzen wäre, obwohl sie durch die Unterschrift auch personengebunden ist und damit die gleichen Eigenschaften aufweist. [pullquote]„…die Einnahmen aus dem erhöhten Beförderungsentgelt sind ein wesentlicher Bestandteil der Einnahmen der MVB, da ist Kulanz nicht angebracht“[/pullquote]

Es wäre also ein leichtes für die MVB, gemeinsam mit Marego die Beförderungsbedingungen an dieser Stelle entsprechend zu ändern. Stattdessen versteckt sich die MVB geradezu hinter Marego. Muss die MVB nicht ein Interesse haben, Fahrgäste, die zwar vergesslich, aber ehrlich sind, als Fahrgäste zu halten und diese nicht mit erhöhtem Beförderungsentgelt zu verprellen?
Wir fragen uns auch, was die MVB zu dem von Fahrgästen mehrfach geäußerten Vorwurf sagt, „…die Einnahmen aus dem erhöhten Beförderungsentgelt sind ein wesentlicher Bestandteil der Einnahmen der MVB, da ist Kulanz nicht angebracht“? Wir bleiben dran an diesem Fall und werden dieses Thema auch mit in die nächste Sitzung des Fahrgast-Beirates nehmen..


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Foto Baustelle am Südring

Zittern wegen Baustelle Südring/Halberstädter

Category:Baustellen,Magdeburg,MVB,Netzausbau,Neubaustrecke,Sudenburg Tags : 

Groß wurde Mitte Dezember der Einbau des Gleisviereckes  an der Südring-Baustelle und die Linienänderungen von Stadt und MVB angekündigt. Die veränderte Linienführung wurde auch ab 19.12.2016 umgehend umgesetzt – allein beim Einbau des Gleisvierecks passierte erstmal gar nichts.

Die Baustelle Südring/Halberstädter Straße ruhte bis zum 9 Januar 2017 für fast drei Wochen komplett. Eine Erklärung dafür sind die Magdeburger Verkehrsbetriebe leider bis heute schuldig geblieben. Das Vorgehen ist umso verwunderlicher, da die Baustelle wegen mangelhafter Abklärungen zum Baugrund, eh schon monatelang im Verzug ist. Nun erhöht sich der Zeitdruck immens. Bis zum 1.April (leider kein Scherz) muss die Baustelle zwingend fertig werden, denn dann wird die Strecke dringend als Umleitung wegen der Vollsperrung am City-Tunnel benötigt.

[embedyt] http://www.youtube.com/watch?v=qEuYHnks5hI[/embedyt]
Wie man solch ein Projekt in Rekordzeit stemmt, zeigen die Dresdner Verkehrsbetriebe. Gezeigt wird der Umbau der Gleiskreuzung Bautzner / Hoyerswerdaer / Rothenburger Straße im Sommer 2013.

Die Strecke entlang der Baustelle, zwischen Brandenburger Straße und Damaschkeplatz, wird ab dann für den Abbruch alter Brücken-Überbauungen voll gesperrt. Kein Durchkommen ist dann nicht nur für Autos, sondern auch für Straßenbahnen, Fußgänger und Radfahrer in beiden Richtungen. Damit es eine direkte Straßenbahnverbindung aus dem Westen ins Stadtzentrum geben kann, muss die Strecke über Halberstädter Straße und Südring spätestens ab diesem Termin nutzbar sein.

Fragt man Vorarbeiter oder Bauarbeiter, die aktuell am Gleisviereck arbeiten, so erntet man für die Frage nach der Dauer der Arbeiten erstmal Gelächter. Und dann die wenig beruhigende Aussage: „Ende 2017 – wenn alles klappt“.[pullquote]Bis zum 1.April (leider kein Scherz) muss die Baustelle zwingend fertig werden, denn dann wird die Strecke dringend als Umleitung wegen der Vollsperrung am City-Tunnel benötigt.[/pullquote]

Der Magdeburger Buschfunk munkelt, dass die Strecke wohl erst zum Sommer 2018 in Betrieb gehen soll. Wie auch immer: so wie die MVB derzeit aufgestellt sind, kann man schon fast davon ausgehen, dass die Strecke in der Wiener Straße auch 2018 nicht sofort in Betrieb genommen werden kann. – Ganz einfach, weil weder die Fahrzeuge noch das Personal dafür vorhanden sind, um die Strecke im Regelbetrieb zu betreiben.

Wir sind gespannt und wünschen der MVB schon mal einen harmlosen Winter mit möglichst wenig Schnee und Eis 2017.

Weitere Details finden sich in den Beiträgen der Volksstimme vom Wochenende und letzter Woche.

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Bus rufen ganz leicht: mit der Call-a-bus-App

Busfahren on demand – der Bus kommt wann ich es will

Category:Buslinien,FVMD,ÖPNV Tags : 

Zukunft der Mobilität im ÖPNV

Während viele Magdeburgerinnen und Magdeburger froh sind, wenn überhaupt ein Bus pünktlich auftaucht, beginnt anderswo bereits die Zukunft der Mobilität. In Baden-Würtemberg arbeiten Bürger und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt am Mobilitätskonzept der Zukunft.

Der Bus kommt an den gewünschten Abholungsort und zwar genau dann, wenn man ihn braucht. Was wie ein Traum für jeden Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs klingt, könnte schon bald in der baden-württembergischen Stadt Schorndorf Wirklichkeit werden: Im Zuge des Projekts „Reallabor Schorndorf“ arbeiten Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit Partnern an einem bedarfsorientierten, digital gestützten Buskonzept. Es soll ohne feste Haltestellen auskommen und den Nahverkehr an die individuellen Ansprüche der Nutzer anpassen. Gemeinsam mit dem Zentrum für Interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung (ZIRIUS) der Universität Stuttgart, der Hochschule Esslingen, der Stadt Schorndorf, dem Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) sowie Knauss Linienbussen wollen die DLR-Forscher in den nächsten drei Jahren schrittweise das Buskonzept entwickeln, in einem Pilotversuch umsetzen und auswerten.

Den Nahverkehr flexibler, attraktiver und nachhaltiger gestalten

[pullquote]“Ziel des Projekts ist es, gemeinsam mit den Schorndorfer Bürgerinnen und Bürgern ein zukunftsweisendes und gleichzeitig praktikables Mobilitätskonzept zu entwerfen und damit die Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs weiter zu steigern“[/pullquote]

„Ziel des Projekts ist es, gemeinsam mit den Schorndorfer Bürgerinnen und Bürgern ein zukunftsweisendes und gleichzeitig praktikables Mobilitätskonzept zu entwerfen und damit die Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs weiter zu steigern“, fasste Matthias Klötzke, Projektkoordinator des Reallabors Schorndorf und DLR-Wissenschaftler im Bereich Verkehr, zusammen. „Wir wollen möglichst flexibel und nah am Bedarf der Nutzer vor Ort sein, dabei aber auch durch die Wahl optimaler Routen und die Vermeidung unnötiger Fahrten den Ressourceneinsatz optimieren“, so Klötzke weiter.

„Da wir für das Quartiersbussystem auf feste Haltestellen, Linien und Fahrpläne verzichten, quasi Busfahren on demand anbieten, ergeben sich ganz neue Herausforderungen, zum Beispiel was die Kommunikation zwischen Fahrgast, Busfahrer und Leitstelle betrifft“, beschreibt DLR-Forscher Matthias Klötzke. Fahrgäste sollen per Smartphone-App, Heimcomputer oder Telefon ihre Fahrtwünsche übermitteln können. Auf der Empfängerseite benötigen Busfahrer wie Leitstelle entsprechende Anwendungen und Nutzeroberflächen, um Fahrtenwünsche auszuwerten und umzusetzen. Dieses neue Bedienkonzept soll zunächst entwickelt und im Zuge eines Pilotversuchs voraussichtlich im Jahr 2018 erprobt werden. Auf Basis dieser Ergebnisse werden sich die Wissenschaftler auch über innovative Fahrzeugkonzepte Gedanken machen, die den Anforderungen eines bedarfsorientierten Buskonzepts am besten gerecht werden: Größe, Zahl der Sitzplätze und Innenraumgestaltung werden dabei ebenso einfließen wie Fragen nach der geeigneten Antriebstechnologie, dem Energieverbrauch und Emissionen.

Zusatzinfo: Das „Reallabor Schorndorf: Zukunftsweisender Öffentlicher Verkehr – Bürgerorientierte Optimierung der Leistungsfähigkeit, Effizienz und Attraktivität im Nahverkehr (BOOLEAN)“ ist eines von sieben Forschungsprojekten, die gefördert vom baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst zukunftsfähige Lösungen für Herausforderungen in Ballungsräume erproben. In den Reallaboren stoßen Wissenschaftler zusammen mit Kommunen, Unternehmen und Bürgern Veränderungen in der Stadt an und untersuchen diese. Das Reallabor Schorndorf erhält eine Förderung von rund 1,2 Millionen Euro über eine Projektlaufzeit von drei Jahren.

Weiterlesen:
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Foto Baustelle Südring

Linienänderung am Südring ohne Not?

Category:FVMD,MVB,Neubaustrecke,Verspätungen Tags : 

Pressemitteilung: Der Fahrgastverband Magdeburg e.V. begrüßt die Weiterführung der Bauarbeiten am Südring seit Beginn dieser Woche. Gleichzeitig kritisiert die Fahrgastvertretung jedoch die umfangreichen Linienänderungen im Dezember, bei gleichzeitiger Einstellung der Bautätigkeiten über die Weihnachtszeit.

Obwohl die MVB wusste, dass über die Weihnachtstage und den Jahreswechsel bis in die erste Januarwoche hinein am Südring keine Bauarbeiten stattfinden würden, wurde zum 19.12.2016 eine geänderte Linienführung in Kraft gesetzt, die für viele Fahrgäste eine Belastung in Form von längeren Fahrzeiten und häufigerem Umsteigen darstellten. In unserem Beitrag vom 16.12.2016 haben wir darauf hingewiesen: „Ab Montag, 19.12.2016 beginnt mit dem Einbau des Gleisvierecks die nächste Bauphase. Dies bedeutet, dass die Gleisverbindung Halberstädter Straße Richtung Innenstadt nicht mehr nutzbar ist.

Tatsächlich gearbeitet oder gebaut wurde an der Baustelle am Südring allerdings in den letzten drei Wochen überhaupt nicht. Damit wurden den Fahrgästen drei Wochen lang Umwege und Beschwerlichkeiten zugemutet, die technologisch nicht notwendig waren, da am Südring die Schienenverbindung Richtung Hasselbachplatz unverändert waren, sagt Daniela Kreissl, stellvertretende Vorsitzende des Fahrgastverbandes Magdeburg e.V. Außer dem Aufstellen von Absperrgittern war seit dem 19.12.2016 auf der Baustelle am Südring nichts vorangegangen.
[pullquote]Tatsächlich gearbeitet oder gebaut wurde an der Baustelle am Südring allerdings in den letzten drei Wochen überhaupt nicht.[/pullquote]

Einmal mehr drängt sich hier der Verdacht auf, dass die MVB unter dem Deckmantel von Bauarbeiten Einsparungen generieren möchte, da einerseits die  Personalsituation weiterhin sehr angespannt ist und andererseits auch die Anzahl der zur Verfügung stehenden Fahrzeuge zu knapp bemessen ist, um auf allen Linien einen verlässlichen Regelbetrieb zu gewährleisten. „Hier versucht die MVB Dinge auf dem Rücken der Fahrgäste zu kompensieren, die sie selbst zu verantworten hat“, ergänzt Detlef Fred Lasse, Vorstandsmitglied des Fahrgastverbandes.

Mehrfach hatten sich Fahrgäste zu Wort gemeldet und diese Vorgehensweise der MVB kritisiert und kopfschüttelnd zur Kenntnis genommen. Besonders kritisiert wurde seitens der Fahrgäste auch, dass durch die MVB kein direkter Ersatzverkehr zum Hasselbachplatz angeboten wird. Lediglich eine „Anwohnerlinie“ mit Minibus wurde eingerichtet, die jedoch nur bis 21 Uhr verkehrt.


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Einmal Straßenbahn selber fahren

Category:MVB,ÖPNV,Rollmaterial Tags : 

Viele hegen den Traum einmal selber eine Straßenbahn lenken zu dürfen. In Magdeburg geht das leider nicht – jedoch in Halle läßt sich dies verwirklichen.

Treffpunkt ist jeweils an der Straßenbahnendhaltestelle in Ammendorf. Dort wartet das Fahrschulteam mit dem Fahrschulwagen vom Typ Tatra T4D.

Es darf gerne Familie samt Fotoapparat und Videokamera mitgebracht werden, bis zu fünfzehn Personen können im Fahrschulwagen Platz nehmen. Nach einer kurzen Einweisung beginnt die Fahrt entlang der Bundesstraße 91 bis zu den Buna-Werken in Schkopau und zurück. Einweisung und Fahrt dauern ca. 25 Minuten und am Ziel winkt sogar ein „Tram-Diplom“. Die Kosten betragen 90 Euro. Termine für 2017 stehen noch nicht fest, aber informieren kann man sich auf der Seite der HAVAG.

Vielleicht könnte man ja in Magdeburg diese Idee erneut aufgreifen. Sicher ein unvergessliches Erlebnis für alle Beteiligten.


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Mehr Fahrten auf den Linien 4 und 54

Category:MVB,ÖPNV Tags : 

Die Kritik hat schließlich doch gewirkt: ab kommender Woche werden auf den Linien 4 und 54 zusätzliche Fahrzeuge eingesetzt. Damit will die MVB chronisch überfüllte Verbindungen vermeiden und zugleich einen besseren Takt anbieten.

Auf der Linie 4 wird morgens ab Klinikum Olvenstedt in Richtung Innenstadt im Berufsverkehr zwischen 6.55 Uhr und 7.25 Uhr ein noch dichterer 7/8-Minuten-Takt angeboten. Außerdem fährt wieder jeder Zug der Linie 4 zum Herrenkrug, sodass der Herrenkrug und die Fachhoschule wieder ganztägig im 10-Minuten-Takt bedient werden. Auf der Buslinie 54 fahren zusätzliche Busse als Linie 54E zwischen Sudenburg (Braunlager Straße) und Raiffeisenstraße zwischen 6.16 Uhr und 8.16 Uhr sowie zwischen 13.16 Uhr und 16.16 Uhr. So entsteht zwischen diesen Haltestellen nahezu ein 10-Minuten-Takt.

Die genauen Fahrpläne können direkt auf der MVB-Seite heruntergeladen werden.


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#WeilWirDichHassen – eine Plakataktion der anderen Art

Category:MVB,ÖPNV Tags : 

Der Ärger über den Weihnachts-Ferienfahrplan der MVB scheint in Magdeburg dann doch größer zu sein, als in anderen Jahren. Seit einigen Tagen tauchen an unterschiedlichen Haltestellen im Stadtgebiet selbstgemachte Plakate auf. Unter dem Hashtag #WeilWirDichHassen macht der Verfasser in mehr oder weniger drastischen Worten seinem Unmut über die Magdeburger Verkehrsbetriebe Luft. Mit einem unglücklichen Herzchen versehen kann man folgenden Text lesen: „Man wird in Bahnen zerquetscht, nur weil ihr glaubt, dass in Magdeburg nur Schüler leben! Ferienfahrzeiten sind bullshit!!!“

Auch wenn man über die inhaltliche Ausführung geteilter Meinung sein kann, verstehen wir seitens des Fahrgastverbandes Magdeburg das Anliegen der Plakatation und den Ärger dieses Kunden und haben auch schon selbst darauf hingewiesen. Den Ferienfahrplan schon vor den Feiertagsferien einzuführen und gleichzeitig mal wieder zu vergessen, dass Schüler und Studetenten nicht die einzigen Kunden der MVB sind, ist eigentlich ein Unding. Ämter, Behörden, Ärzte, Dienstleister – sie alle haben zwischen Weihnachten und Neujahr ganz normal geöffnet. Dasselbe gilt für den größten Teil der Arbeitgeber in der Landeshauptstadt – und so müssen die Arbeitnehmer mal wieder sehen wo sie bleiben und wie sie mit dem ÖPNV zur Arbeit kommen können.

Interessant übrigens, dass an der Baustelle Südring/Halberstädter Straße aktuell gar nicht gearbeitet wird. Wozu also die Linienänderung?

Der Hashtag #WeilWirDichHassen nimmt Bezug auf den äußerst erfolgreichen Werbefilm und die gleichnamige Kampgane „#Weil wir dich lieben“ der Berliner Verkehrsbetriebe BVG.

https://www.youtube.com/watch?v=fn7AXHuXSoI


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Kritik am Ferienfahrplan: Anderswo ist mehr Lametta…

Category:Baustellen,FVMD,MVB,Verspätungen Tags : 

Kritik am Ferienfahrplan

Der Fahrgastverband Magdeburg e.V. kritisiert den ab Montag 19.12.2016 geltenden Ferienfahrplan der MVB und die damit verbundenen Angebotseinschränkungen im Straßenbahn- und Busverkehr in der Woche vor den Weihnachtsfeiertagen. Die Straßenbahnen fahren von Montag bis Freitag dann generell im 15-Minuten-Takt, einige Buslinien sogar nur im 30-Minuten-Takt. Dabei scheinen die MVB ihre selbst ermittelten Fahrgastzahlen
[pullquote]„In anderen Städten verdichten die Verkehrsbetriebe in der Adventszeit ihr Angebot um die zahlreichen Besucher der Weihnachtsmärkte in die Innenstädte zu befördern, in Magdeburg passiert das Gegenteil.“[/pullquote]

aus dem Auge verloren zu haben: In den Jahren 2014 und 2015 waren die Monate Dezember jeweils die Monate mit dem höchsten Fahrgastaufkommen.

„In anderen Städten verdichten die Verkehrsbetriebe in der Adventszeit ihr Angebot um die zahlreichen Besucher der Weihnachtsmärkte in die Innenstädte zu befördern, in Magdeburg passiert mit dem Ferienfahrplan das Gegenteil.“ sagt Tom Bruchholz, Vorsitzender des Fahrgastverbandes. „Dabei haben sowohl die Innenstadthändler als auch die Betreiber des Weihnachtsmarktes betont, dass sie in der Woche vor Weihnachten einen starken Anstieg der Besucher- und Umsatzzahlen erwarten“, ergänzt Bruchholz.

Nicht genug Rollmaterial

Leider bleibt die MVB eine Erklärung schuldig. Der Grund für den ausgedünnten Takt dürfte schlicht in dem nicht ausreichend zur Verfügung stehenden Rollmaterial begründet sein. Kurz: die MVB haben nicht genug Straßenbahnen, um bessere Anbindungen zur Weihnachtszeit anbieten zu können.

Egal ob Rostock, Chemnitz, Braunschweig, Schwerin oder Dresden, alle diese Städte verbessern ihr Angebot in der Adventszeit. In Anbetracht der starken Beeinträchtigungen für Besucher und Gewerbetreibenen aufgrund der zahlreichen Baustellen im Stadtgebiet, macht die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts hier leider wieder einmal eine schlechte Figur. Da passt es ja irgendwie in Bild, dass aus mehr oder weniger (eher weniger) nachvollziehbaren Gründen, dieses Jahr die Weihnachtsbahn der IG Nah nicht am Weihnachtsmarkt Halt macht. Trotzdem muss man auf die Weihnachtsbahn aber nicht ganz verzichten. Die historische Bahn startet jeweils von der Haltestelle in der Hartstraße neben dem Rathaus zu Fahrten in die Zeit vor 130 Jahren.

Die Volksstimme hat das Thema in der heutigen Ausgabe vom Dienstag, 20.12.2016 auch aufgegriffen und zitiert uns dazu. Details im Bericht unten.


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Linienänderungen ab 19. Dezember

Category:Baustellen,FVMD,MVB,Netzausbau Tags : 

Gute und schlechte Nachrichten von der Südring-Baustelle: Es geht voran mit den Baumaßnahmen an der Südring-Kreuzung – endlich wird das Gleisviereck eingebaut. Um dies jedoch bewerkstelligen zu können, ändern sich die Streckenführungen zahlreicher Straßenbahn-Linien. So müssen die Linien 1, 3, 4, 5 und 10 verändert fahren. Doch es gibt auch noch eine gute Nachricht – Süd-, West- und Europaring werden wieder von der Straßenbahnen bedient.

Ab Montag, 19.12.2016 beginnt mit dem Einbau des Gleisvierecks die nächste Bauphase. [pullquote]Dies bedeutet, dass die Gleisverbindung Halberstädter Straße Richtung Innenstadt nicht mehr nutzbar ist.[/pullquote]

Die Straßenbahnen in Richtung Innenstadt werden laut MVB über den Süd- und Westring umgeleitet. Da jedoch beim City-Tunnel, einer anderen großen Magdeburger Baustelle, nur eingleisig gefahren werden kann, dürfen hier maximal zwei Straßenbahnlinien verkehren. Daher kommt es auch auf anderen Linien, die nicht direkt von der Baustelle am Südring betroffen sind, zu Umleitungen. Diese Änderungen im Linienverkehr sollen bis zum Abschluss der Bauphase Ende März 2017 andauern.

Da die Linie 5 nicht über den Südring fahren kann und somit auch der Europaring nicht bedient werden könnte, tauschen die Linien 1 und 4  ab Damaschkeplatz ihre Routen und fahren über den Europaring. Um den Sudenburgern eine direkte Innenstadtanbindung mit der Straßenbahn anzubieten, fährt die Linie 1 nicht nach Diesdorf, sondern nach Sudenburg. Als Ersatz fährt nach Diesdorf dann die Linie 3. Die Schienenersatzverkehre der Linien 3 und 5 werden hingegen eingestellt.

Alle Details zu den Änderungen finden sich auf der Seite der MVB – samt PDF-Download der neuen Pläne!

 


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MVB versucht den Mega-Stau zu umfahren

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Noch bevor OB Trümper am Montag die Presse über die fast zweijährige Sperrung der Tunnel-Baustelle informierte, hatte er der MVB schon erste Hausaufgaben dazu aufgegeben. Dort gibt es nun erste Planungen, wie man diesmal Stadtfeld, Olvenstedt und Diesdorf besser mit dem ÖPNV an das Stadtzentrum anbindet, wie die Volksstimme heute schreibt. Bei der letzten Vollsperrung war die Linie 41 regelmäßig überfüllt, es gab keine Direktverbindung von Diesdorf, der Beimssiedlung und der Arndtstdraße ins Stadtzentrum und eine Direktbuslinie Westring-Arndtstraße-Tangente-Hasselbachplatz wurde von der MVB damals abgelehnt.

Weitere Informationen zu den Plänen rund um die Sperrung der Tunnel-Baustelle finden sich direkt auf der Seite der MVB.


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Symbolbilder Baustellen

Sanierung Breiter Weg startet ab 2018

Category:Baustellen,FVMD,Magdeburg,MVB Tags : 

Nach Jahrzehnten der Nutzung sind eine Reihe von MVB-Strecken in Magdeburg dringend sanierungsbedürftig. Darunter auch die Trasse durch den Nordabschnitt des Breiten Wegs.  Verbessert werden soll dabei vor allem auch die Barrierefreiheit und Spalten an den Haltestellen besser den Bedürfnissen von Rollstuhfahrern anpassen. Da ein Planfeststellungsverfahren dazu notwendig wird, rechnet man seitens der MVB mit einem Baubeginn nicht vor 2018.

Ob eine Modernisierung bei laufendem Betrieb möglich sein wird oder ob der Straßenbahnverkehr im Jahr 2018 auf diesem Streckenabschnitt eingeschränkt werden muss, steht noch nicht abschließend fest.

Weitere Details dazu finden sich im Artikel der Volksstimme.


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Advents-Stammtisch 2017

Erfolgreicher Stammtisch im Kannenstieg

Category:FVMD,Kannenstieg,Magdeburg,MVB Tags : 

Mehr als 20 Magdeburger*innen diskutierten mit uns am Donnerstag bei unserem Fahrgast-Stammtisch über Verbesserungsmöglichkeiten bei der Nutzung des Nahverkehrs in der Landeshauptstadt. Die meisten Wortmeldungen gab es zu der aktuellen Baustellensituation sowie den erneuten Linienänderungen der MVB ab 19.12.2016 im Bereich Sudenburg, Stadtfeld und Olvenstedt durch die Bauarbeiten am Südring.

Für Unverständnis sorgte hier vor allem, dass es keinen direkten Schienenersatzverkehr von Sudenburg zum Hasselbachplatz gibt und das die Buslinie 54 nur im 20-Minuten-Takt verkehrt. Auch das Diesdorf und die Beimssiedlung ab 19.12.2016 erneut keine Direktverbindung mit der Straßenbahn ins Stadtzentrum haben werden, wurde von mehreren Fahrgästen kritisiert.

Weitere Themen waren die Neubaustrecke im Neustädter Feld sowie der Ferienfahrplan in der Woche vor den Weihnachtsfeiertagen trotz Besucherandrang in der Innenstadt. In Kürze werden wir noch ausführlich vom Stammtisch berichten.


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Neue Nord-Süd-Verbindung – wenig Begeisterung

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Neue Nord-Süd-Verbindung sorgt für Skepsis

Bei der heute in der Volksstimme vorgestellten Neubaustrecke (Neue Nord-Süd-Verbindung) vom Hermann-Bruse-Platz zum Damaschkeplatz sehen wir vor allem drei Punkte sehr kritisch:

1. Bei den Planungen wurde durch die Verkehrsplaner leider der Sozialraumbezug der Bewohner sowie die Wegebeziehungen der Fahrgäste außer Acht gelassen. Die Menschen im Neustädter Feld orientieren sich zur Lübecker Straße und gehen dort einkaufen und zum Arzt. Auch die Erreichbarkeit des Neustädter Friedhofs ist für die Menschen wichtig. Diese Anbindung wird die neue Straßenbahnlinie nicht leisten können. Stadt und MVB haben es bisher nicht geschafft, den Bewohnern ein verlässliches Signal zu senden, dass die Busverbindung [embedyt] http://www.youtube.com/watch?v=FDJt-hs4Crg[/embedyt]zur Lübecker Straße erhalten bleibt. Dadurch kommt es zu Unsicherheiten und zur Ablehnung der neuen Strecke. Diese wird jedoch nur ein Erfolg, wenn sie von den Menschen, die im Stadtteil leben eine hohe Akzeptanz erfährt.

2. Die Innenstadtanbindung ist bei dieser Nord-Süd-Verbindung ein weiterer Schwachpunkt. Die ursprünglich angedachte Linienführung durch die Eisenbahnunterführung an der Walther-Rathenau-Straße zum Krökentor und zum Breiten Weg wurde leider verworfen. Die jetzige Variante zum Damaschkeplatz mag zwar technologisch für die MVB von Vorteil sein und z.B. den Breiten Weg entlasten. [pullquote]Die Bürgerbeteiligung im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens wird von den Anwohnern als Alibibeteiligung wahrgenommen.[/pullquote]

Sie führt allerdings dazu, dass die Menschen aus dem Neustädter Feld nicht umsteigefrei und nur mit Umwegen die Universität, das Opernhaus oder z.B. die Stadtbibliothek erreichen können. Auch das wird leider die Akzeptanz und damit auch den Erfolg dieser Strecke negativ beeinflussen. Dies ist besonders unverständlich, da die Bahn die Eisenbahnunterführung an der B1 in den nächsten fünf Jahren ohnehin erneuern muss und somit bei einer guten Abstimmung die ursprünglich geplante Innenstadtanbindung immer noch möglich ist.

3. Die mangelnde und vor allem späte Einbeziehung der Menschen die es betrifft ist ein weiteres Problem. Die Bürgerbeteiligung im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens wird von den Anwohnern als Alibibeteiligung wahrgenommen, bei der sie sich dann lediglich an der beschlossenen Planung abarbeiten dürfen. Diese Form der Beteiligung reicht vielen Menschen nicht mehr aus und hat ein weiteres Mal negative Auswirkungen auf die Akzeptanz des Projektes.

Stadtverwaltung und MVB23 sollten diese Punkte in Zukunft mitdenken und bei weiteren Projekten die potentiellen Fahrgäste von Anfang an mit einbeziehen und deren Erfahrungen mit einbeziehen.

Update 10.1.2017: 
Für den Neubau der Straßenbahnstrecke in der Raiffeisenstraße als Teil der 2. Nord-Süd-Verbindung, wurde seitens der Planfeststellungsbehörde den Magdeburger Verkehrsbetrieben das Baurecht erteilt.


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Der Baustellen-Newsletter ist da

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Nun wurde der Druck der Öffentlichkeit zu groß. Die MVB reagieren mit einem Fünf-Punkte-Plan auf die Kritik von Fahrgästen und Gewerbetreibenden an den Verzögerungen bei den Bauarbeiten am Südring, der schlechten Ausschilderung der Umsteigebeziehungen sowie der mangelnden Kommunikation.

Diese Maßnahmen kommen keinen Tag zu früh. Bei anderen Verkehrsbetrieben sind diese Dinge selbstverständlich und bereits Bestandteil der Planung. Bleibt also nur zu hoffen, dass die MVB bei den nächsten Baustellen diese Maßnahmen von vornherein mit einplant und nicht erst wieder durch die Öffentlichkeit dazu gedrängt werden muss.

Erste Umgesetzte Maßnahme ist die Einrichtung eines Baustellen-Newsletter, der alle Interessierten und natürlich auch Anwohner und Gewerbetreibende auf dem laufenden halten soll. Hier geht es zur Anmeldung für den MVB-Newsletter.


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Erste MVB-Haltestelle mit WLAN

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In vielen Ländern eine Selbstverständlichkeit, in Berlin an vielen U-Bahnhöfen der BVG zu finden, in Magdeburg auf dem Vormarsch: Freies WLAN für alle. Zusammen mit Freifunk Magdeburg hat das Landesjugendwerk der AWO Sachsen-Anhalt in den letzten Wochen in einem Projekt mit den Bewohner*innen einer Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete dort freies WLAN eingerichtet und gleichzeitig drei Haltestellen der MVB – Magdeburger Verkehrsbetriebe am Wasserwerk Buckau mit WLAN versorgt. Danke an Falko Grube und Tom Assmann, die sich im Stadtrat für ein offenes WLAN für alle Magdeburger*innen eingesetzt haben und dazu über ihre Fraktionen einen entsprechenden Antrag in den Stadtrat eingebracht haben.


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Endlich Mobilitätshelfer

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Mehrfach hatten wir die Vorschläge von Fahrgästen aufgegriffen und den Einsatz von Mobilitätshelfern gefordert. Nun können wir als ersten Erfolg verzeichnen, das Stadt und MVB an neuralgischen Punkten diese Mobilitätshelfer einsetzen. Auch eine weitere Forderung, eine zusätzliche Linie vom Hasselbachplatz nach Stadtfeld einzurichten, wird derzeit zumindest geprüft.

Mehr Details finden sich in der aktuellen Ausgabe der Volksstimme.


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Absurde Fahrpreiserhöhungen

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Fahrgastverband kritisiert Fahrpreiserhöhungen

Der Fahrgastverband Magdeburg e.V. kritisiert die Fahrpreiserhöhungen bei der MVB im Marego-Verbund zum 01. August 2016 als unangemessen und sieht darin ein verheerendes Signal, welches angesichts der momentanen Situation im ÖPNV in Magdeburg an die Fahrgäste gesendet wird.

„Vor dem Hintergrund des aktuellen Baustellenchaos in der Landeshauptstadt ist diese Fahrpreiserhöhung für die Fahrgäste eine Zumutung und in keiner Weise gerechtfertigt.“  Nach der massiven Kritik der ÖPNV-Nutzer aus Stadtfeld, Diesdorf und Sudenburg an der unzureichenden Straßenbahnanbindung in die Innenstadt während der Großbaustellen hätten wir uns als Geste an die Magdeburger einen bewussten Verzicht auf die Fahrpreiserhöhungen gewünscht, um verloren gegangenes Vertrauen der Fahrgäste in die MVB wieder herzustellen, sagt Tom Bruchholz, Vorsitzender des Fahrgastverbandes Magdeburg e.V.
Nicht nachvollziehbar sind die Fahrpreiserhöhungen auch deshalb, weil sie selbst mit dem Durchschnittswert der Tarifsteigerung gerechnet ein Mehrfaches über der Inflationsrate des Vorjahres liegen und auch die Preise für Dieselkraftstoff in den letzten anderthalb Jahren deutlich gesunken sind“, so Bruchholz weiter.
[pullquote]„Vor dem Hintergrund des aktuellen Baustellenchaos in der Landeshauptstadt ist diese Fahrpreiserhöhung für die Fahrgäste eine Zumutung und in keiner Weise gerechtfertigt.“[/pullquote]

„Auch die massiven Ausfälle von teilweise bis zu 120 Straßenbahnfahrten pro Tag im Zeitraum zwischen September und Dezember 2015 lassen diese Fahrpreiserhöhungen in einem zweifelhaften Licht erscheinen“, ergänzt Daniela Kreissl, stellvertr. Vorsitzende des Fahrgastverbandes. Wenn die MVB einen Teil ihrer Leistung nicht erbringt und auch die Qualität an anderen Stellen zu wünschen übrig lässt, ist es nahezu absurd, hier mit gestiegenen Kosten zu argumentieren. Dies trifft aus unserer Sicht auch auf den ausgedünnten Ferienfahrplan zu“, so Kreissl weiter.

Unverständlich ist für uns auch, dass ein weiteres Mal parallel zur Erhöhung der Fahrpreise die Mitnahmeregelungen bei Abo-Karten eingeschränkt werden. Durch diese Einschränkungen verprellt man unnötig zahlende Kunden. Ziel der MVB sollte jedoch sein, mehr Fahrgäste für Bus und Straßenbahn zu gewinnen, um mit diesen Mehreinnahmen eventuelle Kostensteigerungen abzufedern, anstatt Fahrgäste, die auf die MVB angewiesen sind, jährlich zur Kasse zu beten. Hier sehen wir allerdings auch die Stadträte sowie die Stadtverwaltung in der Pflicht, die MVB mit ausreichend mit finanziellen Mitteln auszustatten.

Forderungen des Fahrgastverbandes Magdeburg e.V. zur kurzfristigen Verbesserung der ÖPNV-Situation für Fahrgäste während der Großbaustellen:

  • Verlängerung der Gültigkeitsdauer der Einzelfahrscheine auf 90 Minuten (mindestens für die Zeit der Großbaustellen)
  • Umleitung der Linie 10 vom Hasselbachplatz über Südring, Westring nach Diesdorf oder zum Olvenstedter Platz (statt zur Leipziger Chausee, als Entlastung der häufig überfüllten Linie 41)
  • Einsatz von Mobilitätshelfern/ Servicepersonal während der Großbaustellen zur Hilfe für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste und zur Information an neuralgischen Punkte wie beispielsweise Südring, Westring, Damaschkeplatz und Hauptbahnhof
  • Einrichtung von umsteigefreundlichen Anschlüssen am Westring und an der Harsdorfer Straße zur Linie 41

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Erneut Probleme bei der MVB im März

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Pressemitteilung: 
Nach dem die MVB – Magdeburger Verkehrsbetriebe in den letzten Wochen die Ausfälle und Verspätungen deutlich reduzieren konnten, kommt es seit einigen Tagen erneut zu erheblichen Behinderungen für die Fahrgäste. Allein am Mittwoch, 23.3.2016 kam es zu Ausfällen von jeweils mehreren Straßenbahnen auf den Linien 5, 6, 8, 9 und 10. Dies weckt bei vielen Fahrgästen unschöne Erinnerungen an die Situation Ende 2015, wo an manchen Tagen bis zu 120 Straßenbahnfahrten der MVB ausfielen.

Zusätzlich kommt es seit letzter Woche durch die Baustelle der MVB am Salbker Platz auf der Linie 2 nahezu täglich zu hohen Verspätungen in beide Richtungen von bis zu 25 Minuten. Vor allem im Berufsverkehr kommen die Bahnen durch den Stau vor der Baustelle verspätet in Westerhüsen an. Durch die kurze Wendezeit an der Endstelle von nur 6 Minuten sind Verspätungen in Richtung Stadt dann vorprogrammiert. Mehrere Fahrgäste berichteten dem Fahrgastverband Magdeburg, dass es dadurch im Bereich zwischen Buckau und Hasselbachplatz mehrfach zu überfüllten Bahnen kam, auch weil die Linie 8 in den letzten Tagen häufig ausgefallen ist.

Die MVB hatte die Baustelle um fast eine Woche verlängern müssen. Offensichtlich haben die Verkehrsbetriebe große Schwierigkeiten, diese Bauarbeiten koordiniert und zügig durchzuführen.

“Angesichts der massiven Auswirkungen der Baustelle auf den Straßenbahn- und Individualverkehr sind Fahrgäste, Autofahrer und Anwohner verwundert, warum nach 16 Uhr dort keinerlei Bautätigkeiten mehr stattfinden“ sagt Marco Hennings, stellvertretender Vorsitzender des Fahrgastverbandes Magdeburg e.V.
Ein zusätzlicher Straßenbahnzug an der Endstelle in Westerhüsen für die Zeit der Bautätigkeit würde den Fahrplan deutlich stabilisieren. “Offensichtlich ist die MVB dazu leider auf Grund von Fahrzeugknappheit nicht in der Lage. Auch der Personalmangel ist anscheinend nach wie vor nicht überwunden“ so Hennings weiter.


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Stellungnahme der Stadt/MVB zu September-Ausfällen

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Anfang Oktober 2015 hatte Tom Assmann von der Partei Bündnis90/Die Grünen eine förmliche Anfrage im Stadtrat lanciert. Da hatten wir den schlimmen September gerade hinter uns und vor diesem Eindruck erstaunt es auch nicht dass die Anfrage den Namen: F0169/15: Katastrophale Ausfälle bei der MVB trägt.

Es hat einen Moment länger gedauert, aber seit 1.3.2016 liegt die Antwort von Stadt und MVB vor.  Und mit Verwunderungen erfahren wir, die MVB verzeichnete im Monat September 2015 durchschnittliche Dienstausfälle in der Höhe von 5,42 %. Wir erinnern uns ungerne an diesen September und die schlechte Stimmung bei allen MVB-Nutzern ob den teilweise weit mehr als 100 ausgefallenen Verbindungen pro Tag. Gerne jedoch erinnern wir uns an die erheiternden Aussagen des MVB-Pressesprechers, der seiner aufgebrachten Kundschaft erklären wollte, die MVB hätte einen neuen Pünktlichkeitsrekord aufgestellt – im August.

Das Qualitätsversprechen der MVB...

Das Qualitätsversprechen der MVB. Vor allem die Punkte 1 und 3 haben die letzten Jahre arg gelitten.

Die Stadt wiederum nennt in Ihrer Stellungnahme folgende Gründe für den „schwarzen September“ (der gleich noch von einem nicht minder grauenhaften Oktober gefolgt wurde): „Beim großen Fahrplanwechsel im Juli 2015, welcher aus der Notwendigkeit von Anpassungen durch die Baumaßnahme der Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee erfolgte, kam es zu Unplausibilitäten in der Dienstplanung und zum Zeitverzug in der Personalakquise. Ursächlich war eine zu geringe Planungszeit, resultierend aus sich ändernden Rahmenbedingungen wegen des Begegnungsverbots der Straßenbahnen auf der Anna-Ebert-Brücke und notwendigen Abstimmungen. Zudem kam es aufgrund der Überschreitung der Planparamater im Bereich Krankenstand, Urlaubsanspruch und diverser Freistellungen zu Ausfällen im Linienbetrieb der MVB.“  Aha. Selbstverständlich kann die MVB nichts für Unfälle, Baustellen, marode Brücken und Stau wegen falschparkenden Autos. Allerdings mag uns der Zusammenhang zwischen Baumaßnahme Ernst-Reuter-Allee und Personalakquise nicht so wirklich einzuleuchten. und was genau dürfen wir uns unter „Unplausibilitäten in der Dienstplanung“ vorstellen?

Aber es gibt auch gute Neuigkeiten, so stehen ab April zehn zusätzliche Fahrer zur Verfügung.
Aufgrund der notwendigen Mehrleistung durch die Baumaßnahme EÜ ERA ist eine größere Anzahl von Fahrern vorrangig im Busbereich notwendig. In Abhängigkeit der Akquisezeit und der Ausbildungsdauer konnten Mitte Dezember 2015 alle Planstellen im Busbereich besetzt werden. Beide Lösungen führten zu einer spürbaren Reduktion in der Nichtbesetzung von Diensten auf durchschnittlich 0,19 % im Monat Januar 2016. Um personalbedingte Ausfälle weiter zu reduzieren, werden seit dem 11.01.2016 zehn zusätzliche Straßenbahnfahrer ausgebildet. Diese stehen dem Fahrdienst ab April 2016 zur Verfügung.

Wir sind schon auf die Antworten der Stadt auf die ähnlich gelagerte Anfrage der CDU-Fraktion vom 21.1.2016 gespannt.

=> Anfrage CDU-Fraktion

Die Antworten der Stadt im Detail gibt es als PDF-Dokument auch hier: Anfrage F0169-15 – Stellungnahme S0023-16


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Rothensee: Weiterhin Geduld gefragt

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Die GWA Rothensee lud am 25.02.20165 zu einer Informationsveranstaltung  betreffend der Beseitigung der Hochwasserschäden an der Straßenbahntrasse Linie 10“

Rund 4o Anwohner folgten den Ausführungen der MVB-Geschäftsführerin Brigitte Münster-Rendel, Dr. Dieter Scheidermann (Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr der Stadt Magdeburg und Vorsitzender des Aufsichtsrates der MVB) sowie Klaus Zimmermann (Bürgermeister und Beigeordneter für Finanzen und Vermögen der Stadt Magdeburg).

Die Veranstaltung fand nach mehreren Aktivitäten der GWA und auch der IG Rothensee sowie nach einem kontroversen Krisentreffen im Dezember 2015 statt. Bekanntlich fühlen sich die Rothenseer seit dem Hochwasser 2013 vom  Straßenbahnverkehr in Ihrer Stadt abgekoppelt. Seit Juni 2014 fährt die Straßenbahnlinie 10 zwar wieder nach Rothensee und bis zum Barleber See. In der Hauptverkehrszeit fährt sie auch alle zehn Minuten – aber nur bis zur Zwischenendstelle Pettenkoferstraße. Nur jede zweite Bahn fährt im 20-Minuten-Takt  tatsächlich weiter bis zum Barleber See.

Der auch nach dem Nahverkehrsplan der Landeshauptstadt vorgesehene Zehn-Minuten-Takt nach Rothensee ist also gehörig aus dem Takt geraten. Dass sich daran erst wieder mit der Durchführung des Neubaus der Gleisanlagen ab 2019 etwas ändern sollte, hatte die letzten Monate nicht nur in Rothensee für Empörung gesorgt. Nach anfänglicher Verhärtung der Fronten zwischen Einwohnern in Rothensee und der MVB scheint nun doch wieder Bewegung in die Sache gekommen zu sein.

Nur noch zwei Jahre?

Nach den Aussagen der MVB-Geschäftsführerin Münster-Rendel muss neben der Strecke auch die Stromversorgung der Strecke saniert werde. Sie erklärte bei ihrer Präsentation „Wir können, losgelöst von der Sanierung der Straßenbahnstrecke, die Schäden an der Stromversorgung durch den Neubau eines Gleichrichterunterwerks (GUW) für die Straßenbahn schon deutlich früher beseitigen“. Frühestens ab 2019 vielleicht wieder nutzbar: die alte Wendeschleife in Rothensee

Mit dem Gleichrichterunterwerk, eine Art Trafohäuschen, das die Stromversorgung der Strecke für die Straßenbahnen übernimmt, wäre technisch gesehen ein Zehn-Minuten-Takt der Linie 10 nach Rothensee wieder möglich. Die MVB sei dabei den Bau vorzubereiten. Erst werde davon ausgegangen, dass das GUW Ende 2017, spätestens Anfang 2018 steht. „Was erst in Zwei Jahren?“ so der Ausruf aus dem Publikum. Bürgermeister Klaus Zimmermann verdeutlichte daraufhin die nicht unerheblichen verwaltungstechnischen Abläufe, etwa die Planung (bis zu  drei Monate), europaweite Ausschreibung (bis zu sechs Monate) Bestellung der Anlagen (Lieferfrist bis zu sechs Monate) und dann die Bauausführung. Somit wäre ein zeitlicher Ablauf von bis zu 24 Monate für das GWU von Planung bis Inbetriebnahme nicht unrealistisch. Es würde allerdings vor dem Beginn der Gleisneubaumaßnahme realisiert sein, insofern wesentlich früher als bisher geplant.

Bleibt allen Anwohnern in Rothensee und den Arbeitnehmern in den Norden zur Arbeit auf den ÖPNV angewiesen sind, einfach nur das abwarten? Eine Möglichkeit gäbe es noch: Technisch wäre es durchaus machbar, den Zehn-Minuten-Takt bis zum Betriebshof Nord zu realisieren und ab da einen 20-Minuten-Verkehr bis zur Haltestelle Barleber See durchzuführen. Allein es ist nicht gewünscht und auch nicht gewollt. Für die MVB-Geschäftsführerin „passt es nicht in die Arbeits- und Betriebsabläufe“ und für Klaus Zimmermann zählt eine Verbesserung der Verbindung wenig, solange es mehr kostet. Beides wenig überzeugende Argumentationen, die den zwingenden Willen vermissen lassen, endlich wieder einen akzeptablen Öffentlichen Verkehr in Rothensee herzustellen.

 Totgesparte MVB?

Auch wenn sich hier wegen der Mehrkosten der Bürgermeister und Finanzbeigeordnete auf die Seite der MVB schlägt, bleibt dennoch zu fragen, ob hier die Stadt vor lauter Sparmaßnahmen überhaupt noch ihrem Versorgungsauftrag nachkommt. Die MVB-Führung möchte man zudem darauf hinweisen, dass es vor dem Hochwasser auch einen funktionierenden Verkehr gab und dass mit ein wenig gutem Willen natürlich auch Arbeitsabläufe angepasst werden können. Leider konnte aber auch an diesem Abend der Eindruck nicht ausgeräumt werden, dass es genau daran fehlt.

Der Einwurf eines Stadtrates, ob man für Rothenseer Anwohner nicht die Kosten für die Monatskarten reduzieren könnte, da die MVB ja auch nur ein reduziertes Angebot liefert, wurde seitens des Bürgermeisters und Finanzbeigeordneten etwas humorlos  als Polemik abgetan, fand allerdings durchaus Anklang im Publikum.

Grundsätzlich muss sich die Stadt einmal mehr vorhalten lassen, vor lauter Sparelan die finanzielle und personelle Situation der MVB selbst ungünstig beeinflusst zu haben – nicht wenige Stimmen in der Stadt sagen es drastischer: „Die MVB wurde totgespart“. Vielleicht bedarf es eines weiteren Machtwortes des Oberbürgermeisters wie zum Ende des letzten Jahres, als nach permanenten Verspätungen und Ausfall von Straßenbahnen, die Einstellung von weiterem Fahrpersonal veranlasst wurde.


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Manchmal nervt einfach nur die Kundschaft

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Nicht immer sind die Verkehrsbetriebe schuld, wenns schlecht läuft. Hie und da sind einfach nur die Fahrgäste daneben.

 

 

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Warnstreik sorgt für Bus-Ausfälle

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Am Freitagmorgen sind viele Busfahrer der Magdeburger Verkehrsgesellschaft (MVG) in einen kurzen Warnstreik getreten. Der Streik begann gegen 5 Uhr und wurde gegen 9 Uhr beendet. Anlass waren nach Angaben der Gewerkschaft ver.di die am Donnerstag gescheiterten Tarifverhandlungen. Laut Gewerkschaft legten 17 Bus-Fahrer der Frühschicht ihre Arbeit nieder, um Druck in den derzeit laufenden Tarifverhandlungen zu machen.

Die Magdeburger Verkehrsgesellschaft (MVG) ist eine Tochtergesellschaft der Magdeburger Verkehrsbetriebe AG (MVB) und die aktuelle Situation erinnert an die Streiksituation 2013. Bereits damals versuchte ver.di Lohnsteigerungen für die Beschäftigten der MVG zu erkämpfen. Details dazu finden sich in einem Volksstimme-Artikel vom 4. Mai 2013. Auch dem aktuellen Streik widmet die Volksstimme am 23.1.2016 eine ganze Seite der Lokalausgabe.

Warnstreik VST

Artikel der Volksstimme.

Seitens des Fahrgastverbandes Magdeburg können wir uns natürlich nicht zu tariflichen Belangen äußern – erlaubt sei jedoch die Frage, warum die MVB ihre Kundschaft nicht vorwarnen konnte und die Schuld dafür Verdi gibt. Dass nach ergebnislose Verhandlungen mit der Gewerkschaft ver.di die Wahrscheinlichkeit groß war, dass es zu Warnstreikes kommt, ist naheliegend. Es wäre ein hilfreicher Dienst für die eigenen Kunden gewesen, zeitig darauf hinzuweisen. Ist jedoch leider unterlassen worden und so standen unzählige Fahrgäste heute morgen vergebens an den Haltestellen.  Ein Facebook-Eintrag morgens um 6 Uhr ist da einfach nicht genug.


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OB TRÜMPER verspricht Besserung bei der MVB

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Am Ende des alten Jahres 2015 blickt Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper im Gespräch mit dem Offenen Kanal zurück auf positive und negative Entwicklungen in Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt.

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Auch das Thema MVB kommt dabei nicht zu kurz. Der Oberbürgermeister stellt tatsächlich die Einstelleung neuer Fahrer in Aussicht.
Die Fragen stellten Ditmar Pauke und Helge Hinze.


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Symbolbild Neue Ansagen helfen dabei den Überblick zu bewahren

Presseerklärung: Erneut massive Ausfälle

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Erneut massive Ausfälle von Straßenbahnen bei der MVB

Zu Beginn dieser Adventswoche haben die Magdeburger Verkehrsbetriebe mit massiven Ausfällen bei Straßenbahnen und Bussen auf Grund von Personalmangel für erheblichen Unmut bei Ihren Fahrgästen gesorgt.

Allein am Montag, 30.11.2016 sind 120 Straßenbahnfahrten ausgefallen. Bis zu Beginn der Unfallserie gegen 16:30 Uhr wurden bereits über 100 Ausfälle auf nahezu allen Linien verzeichnet, so dass zumindest bis zu diesem Zeitpunkt kein Zusammenhang zwischen den Ausfällen und dem Unfallereignis hergestellt werden kann.

Am Dienstag, 01.12.2015 gab es erneut Ausfälle bei den Straßenbahnen im dreistelligen Bereich. Über 110 ausgefallene Straßenbahnen wurden an diesem Tag durch ein Team vom Fahrgastverband Magdeburg protokolliert. Auch auf den Buslinien gab es an beiden Tagen zahlreiche Ausfälle. Diese wurden jedoch nicht so detailliert analysiert.

In mehreren Anrufen und E-Mails berichteten Fahrgäste dem Fahrgastverband von überfüllten Straßenbahnen als Folge der Ausfälle. Eltern mit Kinderwagen und Rollstuhlfahrer mussten an den Haltestellen zurückbleiben. Der Fahrgastwechsel verzögerte sich erheblich, in einigen Fällen mussten die Straßenbahnen wegen Überfüllung aus Sicherheitsgründen sogar ihre Geschwindigkeit deutlich reduzieren. Beides führte zu zusätzlichen Verspätungen.

„In anderen Städten verdichten die Verkehrsbetriebe in der Adventszeit ihr Angebot um die zahlreichen Besucher der Weihnachtsmärkte in die Innenstädte zu befördern, in Magdeburg passiert das Gegenteil.“ sagt Tom Bruchholz, Vorsitzender des Fahrgastverbandes. „Wenn es der MVB über Monate nicht gelingt, einen Teil ihrer Leistung zu erbringen, müssen Politik und Verwaltung an dieser Stelle ihre Verantwortung wahrnehmen und den Verkehrsbetrieben angemessene Voraussetzungen zur Verfügung stellen.“ ergänzt er.

Daniela Kreissl, stellvertretende Vorsitzende ergänzt: „Die Fahrgäste erwarten für ihre im Voraus erworbenen Fahrkarten einen angemessenen Service. Die hohe Zahl von Ausfällen ist für eine Landeshauptstadt nicht akzeptabel und hinterlässt nicht nur bei Besuchern unserer Stadt ein Schlechtes Bild.“

Der Fahrgastverband Magdeburg hatte sich im Oktober 2015 gegründet, nach dem es in den Monaten davor von vielen Fahrgästen der MVB zahlreiche Beschwerden und erhebliche Unzufriedenheiten vor allem in Bezug auf Ausfälle von Straßenbahnen und Bussen gab. Der Verein befindet sich derzeit in Eintragung beim Vereinsregister in Stendal.

Eine unvollständige Aufstellung der Ausfälle findet sich hier: PM-Ausfälle-02-12-2015


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Strassenbahn in Rothensee

Bürgersprechstunde in Rothensee

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Am 18. November 2015 fand die Bürgersprechstunde des Mitglieds des Landtages Frau Edwina Koch-Kupfer und des Stadtrates Herrn Daniel Kraatz, beide CDU, in Rothensee stattEine erste Veranstaltung, an der der Fahrgastverband Magdeburg, nach Information durch den IG Rothenseer Bürger e.V. mit einem Vertreter teilnehmen und den Fahrgastverband auch vorstellen konnte.

Neben Themen wie die etwaige Verschiebung der Sanierung der Kindertagesstätte, der Unterbringung von Asylbewerbern, war auch die inakzeptable Anbindung des Stadtteil Rothensee durch die MVB ein Thema.

Der für die Veranstaltung angekündigte Teilnehmer der Geschäftsführung der MVB, glänzte leider durch „entschuldigte“ Abwesenheit, was bei den Teilnehmern mit Unverständnis honoriert wurde. Vielmehr wurde die Meinung vertreten, dass hier die MVB kneift, da in Aussicht gestellte Antworten auf Fragen der IG und GWA, welche bei vorangegangen Gesprächen auch mit Frau Münster-Rendel gestellt wurden, noch ausstehen.

Sowohl die anwesenden Vertreter der GWA, IG, des Fahrgastverbandes Magdeburg als auch  die MdL Frau E. Koch-Kupfer und der Stadtrat Herr D. Kraatz waren sich einig darüber, hier weiter aktiv auf die Entscheidungsträger und –verantwortlichen zu zugehen und konkrete Aussagen einzufordern, wie sich die MVB eine provisorische Lösung für die Anbindung Rothensees im Zehnminutentakt vorstellt.

Die Anwesenden waren sich einig, dass sich die momentane Situation, zwei Jahre nach dem Hochwasser 2013, nicht weiter verfestigen darf. Erst recht nicht kann der Status quo bis zu einem möglichen Baubeginn 2019 hingenommen werden. Hier war die Verärgerung der Rothenseer Bürger und den Teilnehmern der Bürgersprechstunde sehr deutlich spürbar. Es war auch von Ignoranz seitens der MVB die Rede, die auf gemachte Lösungsvorschläge nicht eingeht und nicht bereit ist, darüber zu kommunizieren.

Wie groß teilweise nicht nur der Ärger sondern die Verzweiflung des Stadtteiles ist, kann auch an daran erkannt werden, dass kühne Pläne angedacht werden. So wollen Vertreter der verschiedenen Interessengruppen versuchen, weitere Arbeitgeber als Sponsoren zu gewinnen, um die notwendige Stromversorgung (Trafo) für einen 10min-Takt in Eigeninitiative wiederherzustellen. Eine spannende Idee an der auch der Fahrgastverband Magdeburg weiter dran bleiben wird.

Volksstimme: Rothensee Trasse Hochwasserschäden erst 2019 endgültig behoben - VST 11.11.2015

Volksstimme: Rothensee Trasse Hochwasserschäden erst 2019 endgültig behoben – VST 11.11.2015


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Der FVMD stellt sich mit Pressekonferenz vor

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VST Gründung FVMDGestern Montag dem 16.11.2015 war es soweit und wir haben endgültig den Schritt aus der reinen Online-Präsenz auf Facebook und unserer FB-Gruppe in die Offline-Welt gemacht.  Nachmittags fand unsere erste Pressekonferenz im Moritzhof statt und wir standen den Pressevertretern von Volksstimme, MDR und Offenem Kanal  breitwillig Rede und Antwort.

Wir bedanken uns bei allen Journalisten für die wohlwollende Berichterstattung und Unterstützung unserer Anliegen.

 

 

 

 

 

 


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Zahlen über Zahlen – Fragen daraus

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Zahlen über Zahlen…
Liest man die Geschäftsberichte der MVB bzw. die Beteiligungsberichte der Landeshauptstadt kann man dort Folgendes finden:

• „Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks gemäß § 128 KVG LSA besteht in der Beförderung von Personen im ÖPNV in der Landeshauptstadt Magdeburg und der Umgebung. Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks, ist somit weiterhin gewährleistet“ .

• „Die Leistungen der MVB sind in ihrer Gesamtheit als zuverlässig, sicher und stabil zu bewerten.“

Ein großer Aufschrei könnte dabei durch die Kundschaft der MVB und Leserschaft gehen, da die Erfahrungen in zurückliegender Zeit und vor allem in der Unmittelbarkeit der letzten Wochen doch wohl eine ganz andere ist. Verspätungen und Ausfälle in sehr hohem Ausmaße sind an der Tagesordnung und sorgten auch für Anfragen im Stadtrat. Als altbewerte Aussage kommt dann von Seiten der MVB der hohe Krankenstand beim Fahrpersonal, Baustellen, Unfälle, Falschparker und Havarien.

In diesem Zusammenhang stellen sich für den Nutzer des ÖPNV in der Landeshauptstadt Magdeburg dann anhand der veröffentlichen Zahlen so einige Fragen:

• War es notwendig von 2005 bis 2014 42 Mitarbeiter im Bereich des Fahrpersonals abzubauen?

• War es notwendig von 2005 bis 2012 den Fuhrpark sowohl der Straßenbahnen von 147 auf 87 bzw. der Busse von 59 auf 56 zu verkleinern?

• Ist der hohe Krankenstand vielleicht nicht nur mit Grippe zu erklären? Vielleicht haben sich ja auch die Arbeitsbedingungen insgesamt verschlechtert?

• Herausragende Frage!!!
Wie kommen die in den Beteiligungsberichten veröffentlichten Angaben für den Pünktlichkeitsgrad im jeweiligen Jahresdurchschnitt zustande? Angeblich nicht unter 79,4 % bei der Straßenbahn bzw. 82,5 % beim Bus seit 2005. Es wurden auch schon bereits über 90 % beim erreicht – letzmalig 2008 mit 90,6 .% Besonders erstaunlich erscheinen in diesem Zusammenhang die 97,6 % im August 2015.

Nach den Worten der Geschäftsführung der MVB ist der ÖPNV ein wichtiger Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge.

Richtig!!! Auch diese Worte können wir nur unterstützen.

Allerdings gehört zum bezahlbaren Ticket auch die entsprechende Gegenleistung. Pünktlichkeit und Kundenzufriedenheit sind ein unablässlicher Garant dafür, dass sich die Einwohner der Landeshauptstadt Magdeburg und Nutzer der MVB mit ihrem Verkehrsbetrieb identifizieren.

In diesem Zusammenhang wollen wir als Fahrgastverband Magdeburg nicht nur Mahner sondern auch Vermittler zwischen den Fahrgästen, Verbänden, Arbeitgebern und der MVB sein.

Eine kleine Zusammenfassung von Zahlen zur Personalentwicklung, und Entwicklung Linien, Fuhrpark, Haltestellen, beförderte Personen, Streckenlänge, Pünktlichkeit findet ihr hier:

Entwicklung Linien, Fuhrpark, Haltestellen, beförderte Personen, Streckenlänge, Pünktlichkeit

Personalentwicklung

 


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Willkommen beim Fahrgastverband Magdeburg

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Der Fahrgastverband Magdeburg ist ein Zusammenschluss von Menschen, die regelmäßig auf die Magdeburger Verkehrsbetriebe angewiesen sind und mit den Leistungen und der Informationspolitik dieser städtischen Institution mehr als nur unzufrieden sind. Der Fahrgastverband Magdeburg hat sich aus der Selbsthilfegruppe „MVB – Magdeburger Verspätungsbetriebe“ heraus gegründet. Einige der Gruppen-Gründer sind auch im Vorstand des Verbandes vertreten.

Die Situation des öffentlichen Verkehrs in Magdeburg ist objektiv und auch verglichen mit anderen Städten gleicher Größenordnung, stark verbesserungswürdig. Die Verspätungen und Ausfälle erreichen mehrmals im Jahr neue Höhepunkte, Investitionen in Informationstechnologien kommen sehr spät und werden nur unvollständig umgesetzt. Aufgrund chronischen Fahrermangels und ständig erhöhten Krankenstandes fallen an manchen Tagen weit über 100 Verbindungen komplett aus, die Verspätungen lassen sich nicht mehr zählen.

Nach dem letzten negativen Höhepunkt im September 2015 wurden die Rufe nach mehr Aktion, nach Koordination und konkreten Aktivitäten in der Gruppe immer lauter. Das hat uns dazu bewogen den Fahrgastverband Magdeburg zu gründen, denn als Verein und Institution können wir effektiver tätig werden und uns geschlossener vernetzen, als dies jedem einzelnen von uns möglich wäre. Mitglied kann jeder werden, deshalb ist der Mitgliederbeitrag mit 12.- Euro auch mehr symbolisch angelegt. Wir streben eine Zusammenarbeit mit allen Gruppen, Verbänden, Organisationen und Parteien an, die auf den öffentlichen Verkehr in und um Magdeburg angewiesen sind und sich weiter engagieren wollen. Wir werden mit kundenorientierten Verbesserungsvorschlägen auf die MVB zugehen und freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit. Wer sich darüber hinaus einbringen will, ist herzlich eingeladen, seine Ideen, Anregungen, Vorschläge und Kraft hier auf Facebook zu schreiben oder kann uns direkt kontaktieren: info@fahrgastverband-magdeburg.de

Als erste Maßnahme veranstalten wir am 25.11.2015 um 18 Uhr unseren ersten Stammtisch/Diskussionsrunde in der Feuerwache und natürlich seid Ihr alle eingeladen (Details folgen noch). Die Zeit um nur die Faust im Sack zu machen und seinen Ärger in der Gruppe zu posten ist vorbei. Wir wollen erreichen, dass sich die Magdeburger Verkehrsbetriebe vernünftig mit Ihren Kunden auseinandersetzten, ihre Informationen verbessern und ihren Auftrag erfüllen – einen zuverlässigen, planbaren öffentlichen Verkehr zur Verfügung zu stellen.


MVB – Störungsmelder